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Ein Mountainbike (MTB) (engl. Bergfahrrad) oder Gelände(fahr)rad ist ein Fahrrad, das besonders auf den Einsatz abseits befestigter Straßen ausgerichtet ist.
Grundsätzlich ist das Geländerad ebenso wie das Rennrad eher Sportgerät als Verkehrsmittel. Es eignet sich aber hervorragend für längere Fahrten über schlecht unterhaltene Straßen und muß dort auch über die rechtlich geforderte Ausstattung (Beleuchtung, Klingel und Rückstrahler) verfügen.
Das Biken ist eine von vielen im Taunus betriebenen Sportarten.
Vorurteile, daß das Mountainbike schwächeren Nutzern weniger befestiger Wege (wie viele Waldwege), also Wanderern, Reitern oder der Natur selber schade, werden, so bedauerlich das ist, von einigen "Schwarzen Schafen" immer wieder geschürt.
Zweifellos war es wenig hilfreich, daß die MTB Industrie bei der Einführung des MTB vor über 30 Jahren keinerlei konstruktive Ansätze zeigte, ihrer künftigen Klientel auch rechtzeitig im Gespräch mit ebenso künftig Betroffenen (also v.a. Waldbesitzern, Forst, Naturschutz und Naturparken) in mehrerlei Sinn des Wortes das Terrain zu ebenen. Eine Ausnahme machte die Firma GIANT. Stattdessen wurde Bikern ohne die entsprechenden Grundinformationen u.a. über rechtliche Grenzen, gepusht von einigen wenigen, aber in BILD-Machart durchschlagenden Zeitschriften, vorgetäuscht, das Terrain wäre frei. So war seinerzeit den Bikern, vor allem den jüngeren, die dermaßen auch abseits der Wege auf Wald, Feld und Flur "losgelassen" wurden, noch nicht einmal ein grundlegender Vorwurf zu machen. Es hätte aber frühzeitg so macnhe unangenehme Überraschung vermieden werden können.
Die rechtliche Situation ist so gegeben, wie man sie nachlesen und (zugegebenermasßen manchmal erst, wenn wenn man bei der Forst- oder Naturschutzbehörrde nachfragt) verstehen kann.
Hierzu mehr unter
Das Radfahren abseits von Wegen ist in Wald, Feld und Flur schlichtweg nicht erlaubt. Siehe hierzu auch ins
Eine
● Sammlung des Betretungsrechtes
bietet die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB e.V.) an.
Der Hochtaunuskreis wie auch andere beteiligte Stellen (Forstämter, Gemeinden, Naturpark) unternehmen vielerlei Anstrengungen, um zu attraktiven Angeboten für Biker zu kommen.
Die Ideen hierfür sollten allerdings von jenen kommen, die zum einen die sportlichen Ansprüche an brauchbare Bike-Strecken (sei es CC, FR oder DH) am besten kennen und sich zum anderen selber an die Regeln halten. Letzteres mag in der Tat stellenweise inneren Verdruß bereiten, ist aber unabhängig von jeglicher Juristerei schon der Vorbildwirkung gegenüber den "Schwarzen Schafen" (s.o.) wegen ein Muß.
Das sind idealerweise die organisierten Mountainbiker. Diese sollten ihre Planungen, die sinnvollerweise vorher mit dem Forst als hauptbetroffener Institution abgestimmt werden sollten, in Workshops erörtern. Es ist naheliegend, daß sich dann betroffene Kommunen und Fachbehörden einschließlich Naturpark als Ratgeber und Unterstützer solider Ergebnisse beteiligen lassen werden.
♣ MTB Planungsinformation Altkönig / Feldberg
