Düngebedarfsermittlung

Zur Ermittlung der für das Pflanzenwachstum erforderlichen Düngermenge liefern die Analysen von Bodenproben wichtige Informationen über die Verfügbarkeit essentieller Pflanzennährstoffe. Ein standardisiertes Verfahren erleichtert jedermann die Analyse seines Garten-, Acker- oder Grünlandbodens. Hierfür erforderliches Material wie Bohrstöcke, Probenbehälter sowie Begleitpapiere werden vom Amt für den ländlichen Raum gegen eine kleine Kaution zur Verfügung gestellt. Die Bodenproben können zur weiteren Analyse auch dort abgegeben werden.
Bodenuntersuchung: Warum?
Durch die Ernte der Pflanzen (Nährstoffverbrauch) und durch Umwelteinflüsse (z.B. Auswaschung) gehen dem Boden Nährstoffe verloren. Sie müssen durch Düngung ersetzt werden.
Da Nährstoffmangel oder auch Überschuss Nachteile für die Pflanzen, den Boden und den Menschen hat, ist eine richtige Bemessung der Düngegaben wichtig. Ein Beispiel für Überdüngung ist die Nitratauswaschung ins Grundwasser.
Bodenprobenentnahme: Wie?
Von der Fläche, die Sie untersuchen möchten, werden an verschiedenen Stellen Bodenproben entnommen:
- bei Rasen bis 10 cm tief,
- bei Gemüseland, unter Sträuchern und Obstbäumen bis 30 cm tief.
Die Entnahme erfolgt mit einem Bohrstock oder einem Spaten. Zehn Einzelproben werden in einem sauberen Eimer gesammelt, gut vermengt und diese Mischung in das Pappkästchen, das Sie beim Amt für den ländlichen Raum erhalten, gefüllt. Bei Kompost reichen 2-3 Proben aus dem fertigen Kompost. Wichtig sind Angaben über die Nutzungsart des Bodens.
Wir beraten Sie gerne.
Ansprechpartner/in
| Ansprechpartner/in | Raum | Telefon | Fax | |
|---|---|---|---|---|
| Wehr, Günther | 5-419 | 06172-999-6131 | 06172-999-9833 |
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Erläuterungstext zur Tabelle Bodenuntersuchung |
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Tabelle für die Bodenuntersuchung |
Dienststellen und Öffnungszeiten
Fachbereich Ländlicher RaumAnschrift
Hochtaunuskreis
- Der Kreisausschuss -
Fachbereich Ländlicher Raum
Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
61352 Bad Homburg v.d. Höhe






