Ökologie am Bau
Gebäudeflächen eignen sich nicht nur für "Öko-Freaks" als Lebensraum für zahlreiche Lebewesen, seien es Insekten und ihre Jäger, sei es Efeu oder seien es gar sonnenaufgeheizte Wände, die für Greifvögel eine hervorragende Thermik entstehen lassen. Man muß Gebäudeflächen auch nicht so gestalten, daß man sie hinterher zur Schonung der Betrachter mit Grün kaschieren muß. Vielmehr soll gärtnerisches Grün, mithin auch auf dem Dach, eine architektonische Symbiose mit dem Gebäude eingehen.
Die erste Abbildung zeigt, daß man mit der Auswahl eines geeigneten Gehölztypus´ (hier Säulenform) sehr gut gebäudegestaltend arbeiten kann. Ähnliches finden Sie gegenüber dem Landratsamt in der Nehringstrasse.
Wir legen keinen Wert darauf, daß Sie besonders große (und teure) Bäume aussuchen. Wachsen tun sie von alleine. Damit Sie in etwa wissen, was Ihnen "blüht", können Sie auch eine
abrufen.
Und bleiben Sie vorsichtig, damit nicht der Effekt eintritt, den alle diejenigen erleben, die einen jungen Bernhardiner mit einem ausgewachsenen Rehpinscher verwechselt haben.
Siehe hierzu auch
Die vorletzte Abbildung zeigt besonders deutlich, wie man eine Gebäudebegrünung architekturgerecht steuern kann.
Zur Stadtökologie in unserem Partnerkreis
• Gilboa (Israel)

Adressen:
• Berufsverband deutscher Baubiologen VDB
• Fachvereinigung Bauwerksbegrünung (D)
• Deutscher Dachgärtner Verband (D)
• Europäische Förderation Bauwerksbegrünung EFB
Aus den Baumschulen

Zu guter Letzt:
Auch wenn es anders aussieht, ist und bleibt es doch ein Gerücht, daß Ökologie am Bau den betroffenen Gebäuden Schaden zufügt!
Fotos: Kluge (Rimbach/Odw. 2007, London-Chelsea
2008, Berlin-Mariendorf 2009, Riva de Garda 2004)







