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Im Rhein-Main-Gebiet, einer der größten europäischen Mobilitätsdrehscheiben, sind der Individualverkehr und der Öffentliche Verkehr zu einer komplexen Infrastruktur verwoben. Diese Infrastruktur hat die Region zu einem der wettbewerbsfähigsten Standorte für Unternehmensansiedlungen gemacht - ist aber auch eine ständige Herausforderung für die Planer.
Dies gilt besonders für den Hochtaunuskreis, Kernland des Naturparks Hochtaunus, mit seiner unverwechselbaren Landschaft, die erhalten bleiben muss und nicht weiter versiegelt werden darf. Der Hochtaunuskreis hat dabei nie entweder nur einseitig auf den Öffentlichen Personennahverkehr oder - nicht weniger einseitig - auf den Straßenbau gesetzt. Die Pendlerströme auf einigen wichtigen Querverbindungen im Taunus haben eine ganz andere Zielrichtung als zum Beispiel die Benutzer der Taunusbahn und könnten beim besten Willen nicht vom Auto auf dieses öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Nur die Mischung aus einem attraktiven ÖPNV und leistungsfähigen Straßen sichert Mobilität und Flexibilität der Bewohner dieser Region.
Bei allen Planungen behalten wir immer das gesamte Verkehrsaufkommen - Schiene und Straße - im Hochtaunuskreis und in der Region im Blick. Die Verkehrsprobleme eines Landkreises, der nicht nur landschaftlich bevorzugt ist, sondern inmitten einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas gelegen ist, sind nur in den Griff zu bekommen, wenn ein leistungsfähiges System des Öffentlichen Personennahverkehrs und ein leistungsfähiges Straßennetz angeboten werden können.