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Aktuelles

Hier finden Sie einen Überblick über zuletzt realisierte Maßnahmen.


 

 

Limeserlebnispfad als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet - 14.01.2012

 

Wanderbares DeutschlandDas Zertifizierungsverfahren zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, dem sich der Limeserlebnispfad Hochtaunus unterzogen hat, ist abgeschlossen. Landrat Ulrich Krebs, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH, fasst zusammen: „Das aufwendige Zertifizierungsverfahren, das der Deutsche Wanderverband durchführt, war die Voraussetzung für die Zuerkennung des Prädikatssiegels „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, die nun erfolgt ist.“ Im Zuge der Zertifizierung wurde der Limeserlebnispfad anhand eines umfangreichen Kriteriensystems untersucht. Dazu gehörten das Wegeformat, das Wanderleitsystem, der Erlebniswert von Natur, Landschaft und Kultur entlang des Weges sowie die touristische Infrastruktur. Einen besonderen Dank sprach Landrat Krebs den ehrenamtlichen Helfern des Taunusklubs aus, die an der Zertifizierung mitgearbeitet haben: „Der Taunusklub, der Naturpark und die Limeserlebnispfad Hochtaunus GmbH haben am Limeserlebnispfad in beispielhafter Kooperation zusammengearbeitet.“ Der Limeserlebnispfad Hochtaunus ist jetzt der erste Qualitätsweg im Taunus und in der Rhein-Main-Region.

 

Info-Pavillon in Glashütten eingeweiht - 21.08.2011

 

Am 30. Mai haben die Bauarbeiten begonnen, am 21. August schon konnte der neue Informationspavillon am Einstieg zum Limeserlebnispfad in Glashütten eingeweiht werden. In dem Pavillon findet sich nun allerhand Wissenswertes über die römische Reichsgrenze und die Möglichkeiten, die der Limeserlebnispfad bietet. „Ich freue mich, dass wir mit diesem Informationsangebot den Beginn der Königsstrecke des Limes deutlich markieren. Limes-Wanderer können hier beispielsweise erfahren, wie der Limes funktionierte, oder wie der Taunus zur Zeit der Römer aussah. Im Limes-Pavillon informieren wir aber auch über weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke und geben praktische Tipps für die Wanderung“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende der Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH, Landrat Ulrich Krebs.

Der Limes-Info-Pavillon am Dornsweg in Glashütten ist der Architektur der römischen Wachttürme nachempfunden, wie sie über rund 150 Jahre lang das Bild der Grenze geprägt haben.

Gebaut wurde der Pavillon nach Plänen des Architekten Siegbert Huther aus Rödermark. Die Kosten für die Umsetzung belaufen sich auf rund 100.000,- Euro.

Welche Touren vom neuen Pavillon aus möglich sind, konnten die Gäste der Einweihung gleich im Anschluss erfahren. Sie liefen unter sachkundiger Führung entlang des Limes zu den Überresten der mittelalterlichen Glashütten in der Emsbachschlucht.

 

Limeserlebnispfad Hochtaunus erhält Mittel aus Konjunkturprogramm - 27.07.2010

 

Der Limeserlebnispfad Hochtaunus profitiert vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Im April hatten die beteiligten Kommunen im Hochtaunuskreis den Antrag um Aufnahme in das "Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten 2010-14" gestellt, jetzt kam die gute Nachricht aus Berlin: In den Jahren 2013 und 2014 werden jeweils 25.000 Euro für denkmalpflegerische Arbeiten am Limes zur Verfügung gestellt.

"Die Mittel aus dem Konjunkturprogramm fließen direkt in die Sanierung der Wachtturmstellen und dienen dazu, die Königsstrecke des Limes, die quer durch den Taunus läuft, noch besser erlebbar zu machen", kündigt Landrat Ulrich Krebs an. Welche Arbeiten konkret mit den 50.000 Euro gefördert werden, wird in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen entschieden. Der Schwerpunkt liegt dabei, entsprechend dem Antragstext, auf den drei westlichen Streckenabschnitten: Glashütten - Rotes Kreuz (Feldbergkastell), Rotes Kreuz - Sandplacken (Kleinkastell "Altes Jagdhaus") und Sandplacken - Saalburg.

 

 

Schülerinnen und Schüler der Frankfurt International School übernehmen Patenschaft für Oberurseler Limesabschnitt - 16.06.2010

Übergabe der Patenschaftsurkunde an die Frankfurt International School OberurselMit großer Freude konnten Landrat Ulrich Krebs und der Hessische Landesarchäologe Prof. Dr. Egon Schallmayer einer Schülergruppe der Frankfurt International School (FIS) am Kleinkastell "Altes Jagdhaus" die Patenschaftsurkunde für den Oberurseler Limesabschnitt übergeben. Innerhalb eines Projektes unter Leitung von Dr. Henrik Langelüddeke beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler schon lange mit dem Limes und seinen Kastellen und Turmstellen. "Dass sich die Frankfurt International School hier so aktiv einbringt, zeigt die große identitätsstiftende Bedeutung, die der Limes für unsere Region hat. Eine Bedeutung, die mit der Ernennung zum Weltkulturerbe vor fünf Jahren deutlich sichtbar geworden ist", so der Landrat.

Krebs lobte das Engagement der Schule: "Sie hat sich viel vorgenommen: Die Schülerinnen und Schüler der FIS wollen sich nicht nur um ein einzelnes Denkmal kümmern, sondern um die gesamte Oberurseler Limesstrecke", berichtet Krebs. Die Oberurseler Limesstrecke ist rund 3,2 Kilometer lang, beginnt unterhalb des Großen Feldbergs und verläuft über den Sandplacken bis zur Gemarkungsgrenze Bad Homburg. Auf dieser Limesstrecke befinden sich neben dem Kleinkastell "Altes Jagdhaus" noch insgesamt sieben Turmstellen. Eine davon, die Turmstelle "Teufelsquartier" unterhalb des Feldberggipfels, war der mit 820 m höchstgelegene Wachtturm am Limes überhaupt.

"Die Schülerinnen und Schüler tragen mit Hinweisschildern dazu bei, dass die teilweise etwas abseits des Weges im Wald versteckten Turmstellen leichter auffindbar sind", berichtet Krebs. "Durch dieses Engagement wird der Limes ein erlebbarer Pfad, ganz in unserem Sinne. Das Kastell ist bereits saniert, bis 2012 werden auch die Turmstellen folgen", kündigte Krebs an.

Auch der Hessische Landesarchäologe Prof. Dr. Egon Schallmayer zeigte sich hocherfreut über das Engagement der FIS: "Mit den Limespatenschaften, die von Schulen über ein Stück des Limes oder eine Wachtturmstelle übernommen werden, helfen die Schüler, das UNESCO-Welterbe zu schützen. Bei all diesen Tätigkeiten finden aktive Begegnungen und der unmittelbare Kontakt mit den archäologischen Denkmälern statt. Diese direkte Auseinandersetzung mit einem archäologischen Denkmal hilft, die Sensibilität für Bodendenkmäler zu schärfen, ihren Wert zu erkennen und zu erhalten. Denn man kann nur schützen und bewahren, was man kennt. Und diese Erkenntnis tragen die Schüler auch in ihr persönliches Umfeld, in ihre Familien weiter, und fördern damit das Verständnis für die Belange der Denkmalpflege.

Zudem trägt die Beschäftigung mit dem Limes, der ehemaligen römischen Grenze, an der sich in der Antike Menschen aus den verschiedensten Provinzen des römischen Reiches getroffen haben und an deren Durchgänge lebhafter Kontakt mit den Kulturen außerhalb des Römischen Reiches stattgefunden hat, auch zur Förderung des interkulturellen Dialoges und der interkulturellen Begegnungen heute bei, und davon profitieren wir alle."

Mit der Übergabe der Patenschaftsurkunde dankte der Landrat der Schülergruppe und ihrem Lehrer Dr. Langelüddecke: "Ich freue mich, dass sich gerade Schülerinnen und Schüler, die zum Teil nur für wenige Jahre in Deutschland sind, für ein Projekt vor Ort einsetzen. Aber hier wird deutlich, dass der Limes als Grenze des Römischen Reiches ein internationales Projekt in jeder Hinsicht ist. Er ist ein Denkmal, das in der ganzen Welt bekannt ist. Und so hoffe ich, dass die jungen Limes-Paten von ihrem Engagement auf lange Sicht hinaus profitieren, ganz gleich, ob hier oder anderswo."

Die Patenschaft der Frankfurt International School ist die zweite Limespatenschaft im Hochtaunuskreis. Seit 2007 trägt die Hans-Christian-Andersen-Schule in Glashütten bereits eine Patenschaft für das dortige Kleinkastell "Maisel".

 

 

Kleinkastell Altes Jagdhaus saniert. Infotafel gibt Auskunft über Geschichte des Ortes - 02.11.2009

Einweihung Altes JagdhausNach acht Wochen Sanierungszeit ist es fertig: das Kleinkastell Altes Jagdhaus in der Nähe des Sandplacken. "Mit der Sanierung des Kleinkastells haben wir den Startschuss zur Gestaltung des Limeserlebnispfades gegeben und zur Attraktivitätssteigerung des Wanderwegs beigetragen. Die Besucherinnen und Besucher werden so auf das römische archäologische Erbe im Hochtaunuskreis aufmerksam gemacht", erläutert Landrat Ulrich Krebs anlässlich der Fertigstellung. Der Hochtaunuskreis hat für die Sanierung einen einmaligen Zuschuss von 60.000 Euro zur Verfügung gestellt. Landrat Ulrich Krebs enthüllte zudem die neue Informationstafel über die Geschichte des Kleinkastells.

Das im 2. Jahrhundert entstandene Kastell wurde bereits 1893 ausgegraben. Seine Aufgabe war es, die Passstraße über den Sandplacken zu sichern. Die dafür notwendige Besatzung - 20 bis 30 Mann, die in Holzbaracken im Inneren untergebracht waren - wurde wahrscheinlich von der Truppe des nahegelegenen Kastells am Kleinen Feldberg gestellt.

Sein Mauerwerk besteht aus Quarzitbruchsteinen, die ohne Mörtel binderartig und meist unter Einhaltung von durchlaufenden Schichten aufgemauert wurden. Der Eingang befindet sich auf der dem Limes zugewandten Seite und ist 3,30 m breit. Besonders interessant ist die Innenfläche des Kastells, hier finden sich Grundmauern eines Jagdhauses aus dem 16. Jahrhundert. Vermutlich stand dieses Jagdhaus in Zusammenhang mit der Hohen Mark, einer mittelalterlichen Genossenschaft zur Waldnutzung im Taunus, an deren Spitze als "Obermärker" der Landgraf von Hessen-Homburg als "Waltbote" stand. Der Hauptraum des Jagdhauses war ursprünglich mit Steinplatten gepflastert, hatte einen Kamin und in den Ecken eingemauerte Sitzplätze. Unter dem Nebenraum war ein Vorratskeller in den Boden eingetieft.

Bei den notwendigen Restaurierungsmaßnahmen, die im Juli begannen, wurde zunächst das Baufeld freigemacht. Anschließend wurde der Umfassungswall hergerichtet und die größere Vertiefungen in der Innenfläche des Kastells verfüllt. Zudem sind die Mauerreste des Jagdhauses gesichert und ihr Verlauf sichtbar gemacht worden.

Die Frankfurt International School hat die Patenschaft für das Kastell übernommen und wird zukünftig dafür Sorge tragen, dass es in seinem jetzigen Zustand erhalten bleibt.

 

 

Römer-Spielplatz auf dem Großen Feldberg eingeweiht - 16.09.2009

Römer-SpielplatzLandrat Ulrich Krebs und Bürgermeister Marcus Kinkel (Schmitten) haben den neuen Römer-Spielplatz auf dem Großen Feldberg seiner Bestimmung übergeben. Kinder der Grundschule Reifenberg haben die neuen Spielgeräte gleich einem ersten "Praxistest" unterzogen.

"Der neue Spielplatz ist Teil des Limeserlebnispfades Hochtaunus, der auf einer Länge von rund 30 Kilometern die "Königsstrecke" des Limes zwischen Glashütten und Ober-Mörlen erlebbar machen und anschaulich vermitteln soll", erläutert Landrat Ulrich Krebs. Der Limes läuft in unmittelbarer Nähe unterhalb des Feldberg-Plateaus vorbei. Mit dem Römerspielplatz sollen die zahlreichen kleinen Besucherinnen und Besucher des Feldbergs spielerisch auf die Nähe des Weltkulturerbes Limes aufmerksam gemacht werden. Künftig wird eine entsprechende Beschilderung dann auch tatsächlich den Weg zum Limes zeigen und zu einem Abstecher motivieren.

"Der Römerspielplatz auf dem Feldberg ist das erste größere Projekt des Limeserlebnispfades, das fertiggestellt ist", freut sich der Landrat. Auf einer zweiten Baustelle, dem Kleinkastell "Altes Jagdhaus" am Sandplacken, seien die Arbeiten in vollem Gange und werden ebenfalls in Kürze abgeschlossen sein.

Die Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH, die den Spielplatz errichtet hat, ist ein Zusammenschluss des Hochtaunuskreises und der Kommunen Friedrichsdorf, Glashütten, Oberursel, Schmitten und Wehrheim, die gemeinsam den Schutz und die Vermittlung des Taunuslimes vorantreiben. Die Kosten für den laufenden Unterhalt des Spielplatzes trägt künftig die Gemeinde Schmitten.