Kronthal-Schule eingeweiht

Datum: 11.09.2009
Nach rund 21 Monaten Bauzeit und damit vollkommen im Zeitplan hat die Schulgemeinde der Kronthal-Schule in Kronberg am Wochenende die neuen Räumlichkeiten mit dem Betreuungszentrum ...

Schülerinnen und Schüler: ~ 220
Baubeginn: Dezember 2007
Grundsteinlegung: 9. April 2008
Nutzungsbeginn: August 2009
Umbauter Raum: ca. 21.000 m³
Grundstück: ca. 8.200 m²
Investitionen inkl. Betreuungszentrum und Mensa: ca. 11,8 Millionen Euro

 

Hochtaunuskreis. Nach rund 21 Monaten Bauzeit und damit vollkommen im Zeitplan hat die Schulgemeinde der Kronthal-Schule in Kronberg am Wochenende die neuen Räumlichkeiten mit dem Betreuungszentrum für vier Gruppen und der Mensa offiziell in Besitz genommen. "Mit dem neuen Gebäude sind alle Ansprüche an zeitgemäßes Lernen erfüllt. Zudem fügt es sich hervorragend in die Geländestruktur und die umliegende Bebauung ein", beschreibt Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs die neue Kronthal-Schule und ist froh darüber, sie in der Mitte der Stadt zu wissen.


Er bedankte sich bei der Schulgemeinde und den Nachbarn der Schule für die Toleranz und die Kooperation während der Bauzeit. Die Schule war während der Bauphase in einem Modulgebäude auf dem Parkplatz unterhalb der Altkönigschule ausgelagert.

Im Zuge der Bauarbeiten ist auf dem 8.200 m² großen Gelände am Rande der Kronberger Altstadt eine komplett neue Schule entstanden. Das alte Gebäude konnte weder erweitert werden, noch war die Bausubstanz erhaltenswert.
Das neue Schulgebäude ist über einen ebenerdigen Haupteingang an der Heinrich-Winter-Straße zu erreichen. Die Halle, die die drei Hauptgeschosse des Schulgebäudes verbindet, erschließt einerseits die westlich im Winkel angeordneten 14 Klassen- und 8 Differenzierungsräume, andererseits den östlich angegliederten Gebäudeteil, der auf den verschiedenen Ebenen die Mensa, die Verwaltung, die Fachklassenräume und die Bibliothek enthält.

Das Betreuungszentrum für bis zu vier Gruppen ist ebenfalls im westlichen Gebäudeteil zu finden - auf einer Ebene mit Mensa und Multifunktionsraum - und verfügt zudem über einen eigenen Außenbereich. Es ist zum Beginn des Schuljahres 2009/2010 mit zwei Gruppen in Betrieb gegangen. Neben der hortähnlichen Betreuung findet auch die Betreuende Grundschule im Betreuungszentrum ein neues Zuhause.
"Das gesamte Gebäude ist auf die Erfordernisse der Schule abgestimmt. Die heute dreizügige Kronthal-Schule hat damit den notwenigen Raum und ist für eine Ganztagesbetreuung ausgerichtet", fasst der Landrat zusammen. "Eine Betreuung bis in den Nachmittag hinein spiegelt die Ansprüche an eine moderne Grundschule wider. Ich freue mich, dass wir die Stadt als Partner für das Betreuungskonzept des Hochtaunuskreises gewinnen konnten und somit einen entscheidenden Beitrag zur Familienfreundlichkeit Kronbergs leisten können", so Krebs weiter.

 

Um den Schülerinnen und Schülern genügend Bewegungsfreiheit zu geben und die Stellplatzvorgaben der Stadt einzuhalten, befindet sich unter dem Gebäude eine Tiefgarage mit 24 Stellplätzen. Den Kindern steht somit ein ca. 2.000m² großer Pausenhof mit Laufbahn zur Verfügung.

 

Großen Wert legte der Hochtaunuskreis auch auf die ökologischen Aspekte bei Planung und Ausführung:
So werden die nach Süden geneigten Rücken der Oberlichter mit Photovoltaikelementen bestückt. Das Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und zur Toilettenspülung genutzt. Die Dachflächen sind begrünt und verbessern so das Mikroklima in der näheren Umgebung. Die Versorgung der Schule erfolgt über ein Blockheizkraftwerk, über das Wärme für die Beheizung und Strom für den Eigenbedarf erzeugt wird.
Gebaut wurde nach den Plänen des Architekturbüros Dörr Ludolf Wimmer. Das Architekturbüro aus Berlin war im Januar 2006 als Sieger aus dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb hervorgegangen, für den sich insgesamt 499 Architekturbüros beworben hatten.

zurück