Kronthalschule ist Beispiel für nachhaltige Bauweise

Datum: 16.01.2009
Landrat Ulrich Krebs weist die seitens der GRÜNEN geäußerte Kritik am Neubau der Kronthalschule entschieden zurück. „Die Schule ist weder überdimensioniert noch mangelhaft geplant und gebaut. Sie macht die Stadt Kronberg vielmehr zu einem zukunftsfähigen Schulstandort“, so der Landrat. ...

 

Landrat Ulrich Krebs weist die seitens der GRÜNEN geäußerte Kritik am Neubau der Kronthalschule entschieden zurück.

"Die Schule ist weder überdimensioniert noch mangelhaft geplant und gebaut. Sie macht die Stadt Kronberg vielmehr zu einem zukunftsfähigen Schulstandort", so der Landrat.

Als Wahlkampfgetöse hakt Krebs den Vorwurf ab, dass die Schule nach überholten Standards gebaut werde: "Herrn Sager sollte bekannt sein, dass die Energiesparverordnung 2009 noch gar nicht in Kraft ist und weiterhin Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der neuen Fassung bestehen. Wir arbeiten also verantwortungsbewusst mit den aktuellsten Standards", so Krebs.

Der Hochtaunuskreis habe im Vorfeld der Planung Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen lassen, um einen wirtschaftlichen aber auch ökologisch vertretbare Bau zu errichten. Es habe sich dabei gezeigt, dass sich weder der Einsatz von Geothermie, noch der von Photovoltaik oder aber Solarthermie über einen Betrachtungszeitraum von 15 Jahren rechne. Daher wurde beschlossen für die Versorgung der Schule mit Wärme und Strom ein Blockheizkraftwerk zu installieren. Dennoch könne auf dem Dach jederzeit eine Photovoltaikanlage aufgestellt werden.

 

Krebs wies zudem darauf hin, dass an der Kronthalschule seit einigen Jahren ein Mangel an Unterrichtsräumen bestand und sogar Sachräume der "Betreuten Grundschule" weichen mussten.

Die Größe des Schulgebäudes ergibt sich aus dem Raumprogramm, das mit dem Staatlichen Schulamt abgestimmt ist und zukunftsorientiert auch den Betrieb als Ganztagesschule ermöglicht", so Landrat Ulrich Krebs zu dem Vorwurf, dass die Schule überdimensioniert sei.

 

"Es war ein ausdrücklicher Wunsch, auch seitens der Stadt Kronberg, die Grundschule im Ortskern zu halten und nicht vor die Tore zu verlagern", erinnert Krebs. Trotz des großen Bauvolumens erscheine der Baukörper kleiner, da es beim Entwurf gelungen sei, die meisten Nebenräume bergseitig im Untergeschoss unterzubringen und damit den Bau um ein Geschoss niedriger auszubilden. Auch die angesprochene Tiefgarage kommt dem Stadtbild und insbesondere den Schülern zugute. Sie haben nun mehr Bewegungsfreiheit im Außenbereich, da die Lehrerfahrzeuge nicht oberirdisch sondern in der Tiefgarage untergebracht sind. Im Übrigen trage die Tiefgarage den Vorgaben der Stellplatzsatzung der Stadt Kronberg Rechnung.

 

Abschließend geht Krebs auch noch einmal auf die Ausstattungsstandard der Schulen des Hochtaunuskreises ein. "Wir wählen den Mittelweg zwischen qualitätvoller Architektur, angenehmer Lernumgebung und Bezahlbarkeit. Edelholzparkett und Designerelemente werden an der Kronthalschule nicht verbaut. Schließlich muss der Hochtaunuskreis verantwortlich mit den ihm anvertrauten Steuergeldern umgehen", stellt Krebs abschließend klar.

 

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