Abrissarbeiten des von der Humboldtschule genutzten A-Baus laufen planmäßig

Datum: 21.04.2017
Neubau Sporthalle HUS

Hochtaunuskreis. Der Abbruch des von der Humboldtschule genutzten A-Baus der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule in Bad Homburg v. d. Höhe schreitet zügig voran. Nach erfolgter Ausschreibung und Vergabe konnten die Bagger Mitte Februar vorfahren und mit den Abbrucharbeiten beginnen. „Das alte Gebäude wird abgerissen, und am selben Standort entsteht eine Doppelturnhalle mit einer Sportfläche in der Größe von 22 x 45 Meter. Die Halle wird vorrangig für den Schulsport genutzt werden, aber natürlich auch den Vereinen für sportliche Zwecke zur Verfügung stehen“, erklärt Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs. „Die Sportflächen, die dort geschaffen werden, sollen auch zusätzliche Trainingszeiten für Bad Homburger Vereine möglich machen, weshalb die Stadt das Projekt begrüßt und die Mittel für einen Zuschuss zur Investition bereitgestellt hat“, sagt der Bad Homburger Oberbürgermeister Alexander Hetjes.

Nach Prüfung der Angebote durch den Fachbereich erhielt die Firma Kolb aus Langen den Zuschlag für die Abbruchleistungen in Höhe von 255.000 EUR brutto. Die Abbrucharbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Die Firma führt den vorwiegend maschinellen Abbruch komplett mit eigener Technik durch und wird auch das Abbruchmaterial entsorgen. Insgesamt werden ca. 15.500 cbm umbauten Raum abgerissen. Dies entspricht rund 6.000 Tonnen Bauschutt, der von 220 Lastwagen abtransportiert wird. Hinzu kommt 100 Tonnen ausgebauter Stahl. Zurzeit erfolgt die Entkernung des Gebäudes mit Trennung der separat zu entsorgenden Baustoffe. Die verschiedenen Materialien werden bereits vor Ort sortiert und später einer weiteren Verwertung zugeführt.

Der Bauantrag für den Neubau der Sporthalle wurde am 15. März bei der Stadt Bad Homburg eingereicht. Die beteiligten Stellen des Hochtaunuskreises und der Stadt Bad Homburg stehen in engem Kontakt, um das Verfahren nach bester Möglichkeit zu beschleunigen. Aktuell erfolgt eine Abstimmung mit der Schule bezüglich der Gestaltung der Freianlagen. Zurzeit werden die Ausführungspläne fertiggestellt und die Ausschreibungen für die Erd- und Rohbauarbeiten der Sporthalle vorbereitet. Die entsprechenden Ausschreibungen und Auftragsvergaben sollen über die Sommermonate erfolgen. Es ist vorgesehen, die Halle in einer Stahlkonstruktion mit angegliedertem eingeschossigem Massivbau für die Nebenräume zu errichten. Alle Funktionen der Zweifeldsporthalle werden ausnahmslos barrierefrei zu erreichen sein. Das umgesetzte Raumprogramm entspricht der Standardvariante einer durch Schul- und Vereinssport genutzten Zweifeldsporthalle. Im Außenanlagenbereich sind 43 Parkplätze für PKWs (einschl. 4 Stellplätze für Behinderte) sowie 30 zusätzliche Fahrradabstellplätze vorgesehen.

Die Investition für die neue Zweifeldsporthalle beläuft sich voraussichtlich auf 6.150.010 Euro für den Bau der Sporthalle sowie 300.000 Euro für die Ausstattung und beinhaltet neben dem Herrichten und Erschließen, dem Bauwerk und technischen Anlagen u.a. auch die Ausstattung der Hallen und die Gestaltung der Außenanlagen. Die Stadt Bad Homburg beteiligt sich mit 50 Prozent an den Baukosten der Sporthalle. Der Baubeginn soll noch im Herbst dieses Jahres erfolgen. Ziel des Kreises ist es, den Sporthallenneubau bis zum Ende des Jahres 2018 fertigzustellen.

 

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