Landrat unterstützt Spendenaufruf der Kriegsgräberfürsorge

Datum: 04.08.2017
Volksbund Jugendarbeit DSC_0076

Hochtaunuskreis. Landrat Ulrich Krebs hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft über die Haus- und Straßensammlung des "Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." übernommen. Der Landrat bittet die Bevölkerung, die auf Frieden und Versöhnung ausgerichteten Aufgaben dieser international tätigen Organisation mit Geldspenden zu fördern. Die Pflege der Kriegsgräber übernimmt der Volksbund im staatlichen Auftrag der Bundesregierung.

In diesem Jahr findet die Sammlung in der Zeit vom 21. Oktober bis zum 26. November statt. Sie steht unter dem Motto „Kriegsgräber erzählen Geschichte(n)“. Die Spenden werden vor allem für Projekte der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowie der historischen Aufarbeitung ausgewählter Kriegsgräberstätten in Hessen eingesetzt.

 Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert sich national und international, um die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt zu bewahren und den Frieden unter den Völkern zu erhalten. Besonders die Arbeit in den Ländern Osteuropas fördert Versöhnung, Verständigung und Freundschaft. Im Rahmen seiner Jugend- und Bildungsarbeit nutzt der Volksbund die Kriegsgräberstätten im In- und Ausland, um nachwachsende Generationen mit den Folgen und den Auswirkungen von Krieg- und Gewaltherrschaft zu konfrontieren und dafür zu sensibilisieren. Die erforderlichen Mittel für die Kriegsgräberfürsorge werden hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und die jährlichen Sammlungen erbracht.

 In den nächsten Wochen wird der Volksbund die Sammlungsunterlagen den Städten und Gemeinden zusenden. Landrat Ulrich Krebs wünscht der Spendenaktion viel Erfolg und hofft, dass die gespendeten Gelder dazu beizutragen, dass der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine vielfältigen Aufgaben weiter realisieren kann und die Gräber als Stätten des Gedenkens weltweit erhalten bleiben.

 Das hessische Sammlungsgesetz gestattet es, dass Jugendliche im Alter von 12 bis zu 18 Jahren bei der Haussammlung eingesetzt werden - vorausgesetzt, dass sie zu zweit und nur bis zum Anbruch der Dunkelheit unterwegs sind. Wer die gute Sache unterstützen und beim Sammeln helfen will, kann sich gerne bei seiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung melden.

 

Bildquelle: Jugendarbeit Volksbund Kriegsgräberfürsorge

 

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