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| 16.04.2010 13:17 |
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Wetteraukreis (pdw). "Mit der Einbindung des Radweges entlang der Usa in unsere regionale Radwegelandschaft können wir eine attraktive Ost-West-Verbindung zwischen Wetterau und Taunus schaffen", betonte Landrat Joachim Arnold bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen aus dem Hochtaunuskreis, Ulrich Krebs. Beide kündigten an: "Gemeinsam wollen wir uns für die Ausgestaltung als Regionalpark-Route stark machen."
Die Usa entspringt zwischen dem Weiltal und Neu-Anspach im Taunus. An ihrer Seite gelangt man radelnd über die Residenzstadt Usingen und die Burg im Stadtteil Kransberg vorbei zum Schloss in Ober-Mörlen. Von hier ist es nur ein Katzensprung nach Bad Nauheim. Dort angelangt laden der Kurpark mit dem Sprudelhof, die weltbekannten Jugendstilgebäude und die restaurierte Salinenanlage zum Verweilen ein. Kurz nach Friedberg, mit dem weithin sichtbaren Adolfsturm und dem nach historischem Vorbild gestalteten Burggarten, mündet die Usa in der Nähe von Ossenheim in die Wetter, die nur ein kurzes Stück weiter in die Nidda fließt. Über den dort verlaufenden Nidda-Radweg, der gleichzeitig Teil des Hessischen Fernradwegs R 4 ist, wird eine für die Wetterauer wichtige Verbindung in den Vogelsberg erreicht. Über den Weg entlang der Nidda, der schon zur Regionalparkroute erhoben wurde, wird gleichsam die Anbindung an den Main-Radweg und den Vulkanradweg geschaffen. "In umgekehrter Richtung kann man über den gut ausgebauten Radweg entlang der Weil an den Fuß des Feldberges gelangen oder bequem das Lahntal erreichen", erläutert Hochtaunus-Landrat Krebs den Vorteil dieser Verbindung. Der Wetterauer Landrat Arnold ergänzt: "Radfahren als immer beliebter werdende Form des Reisens wird durch die intensivere Vernetzung von Routen und Wegen in unserer Region noch attraktiver. Dies hat auch eine wirtschaftliche Bedeutung und ist besonders wichtig für die angestrebte touristische Entwicklung unserer Kreise." Für den Ausbau der Radroute entlang der Usa hat sich insbesondere der Allgemeine Deutsche Radfahrclub (ADFC) mit seinen lokalen Gliederungen vor Ort eingesetzt wie auch die Stadt Usingen und der Hochtaunuskreis. Arnold und Krebs lobten ausdrücklich dessen Arbeit. "Wichtige Meilensteine waren bisher die Fertigstellung des Usatalweges im Bereich Usingen - Kransberg und nachfolgend im letzten Jahr der hochwertige Ausbau bis nach Ober-Mörlen. Der obere Abschnitt ist bereits Teil des Radroutenkonzeptes des Hochtaunuskreises. Dieses Jahr soll die Verbindung zwischen Neu-Anspach und dem Weiltal noch ausgebaut werden. "Mit der Ausweisung des gut 45 km langen Usa-Radweges als Regionalpark-Route können der Hochtaunus- wie der Wetteraukreis ihr touristisches Potential beträchtlich steigern. Mit einheitlicher Beschilderung, Erlebnispunkten und gastronomischen Angeboten an der Strecke wird das nördliche Rhein-Main-Gebiet für Aktivurlauber aus Nah und Fern noch besuchens- und unternehmenswerter für die Menschen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain", beschreiben Arnold und Krebs das Ziel ihrer gemeinsamen Initiative. Beide Landräte sind sich sicher, dass dies alles mit Rücksicht auf die Land- und Forstwirtschaft erfolgen werde, deren Wege zu einem Großteil genutzt würden. Bildhinweis: Die Landräte Arnold und Krebs bekräftigen ihren festen Willen zur künftigen Regionalparkroute "Usa-Radweg" unmittelbar an der Mündung der Usa in die Wetter. |
Hochtaunuskreis
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