20 Jahre Partnerschaft Hochtaunuskreis – Gilboa: Bürgermeister folgen Einladung von Daniel Atar
| 01.06.2010 14:01 |
|
Hochtaunuskreis/Gilboa. Je einen Olivenbaum als Zeichen der Freundschaft zwischen dem Hochtaunuskreis und dem israelischen Distrikt Gilboa pflanzten Landrat Ulrich Krebs, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse, Kreisbeigeordneter Uwe Kraft sowie neun Bürgermeister* aus dem Hochtaunuskreis bei ihrem Besuch in Israel. Die Bürgermeister waren der Einladung des Bezirksvorsitzenden Daniel Atar gefolgt, sich ein Bild von der nunmehr 20jährigen Partnerschaft zwischen dem Hochtaunuskreis und Gilboa zu machen. "Die Delegationsteilnehmer konnten die Herzlichkeit spüren, mit der alle Gruppen aus dem Hochtaunuskreis in Gilboa aufgenommen werden. Je mehr Menschen aus dem Hochtaunuskreis in Israel zu Besuch sind, desto breiter wird das Fundament auf dem unsere Partnerschaft steht", freut sich der Landrat. So pflanzte jeder Bürgermeister einen Baum für seine Kommune. Landrat Krebs versprach, dafür Sorge zu tragen, dass auch die Städte und Gemeinden, deren Vertreter nicht an der Reise teilnehmen konnten, einen Baum erhalten.
Während der Reise konnte sich die Delegation auch über die Zusammenarbeit zwischen Gilboa und seinem palästinensischen Nachbarn Jenin informieren. So stand auch ein Besuch in Jenin auf dem Programm. "Der Weg den Daniel Atar für Gilboa und Kadura Moussa für Jenin mit den jeweiligen Bürgerinnen und Bürgern gehen, ist beeindruckend. Nur durch Vertrauen kann ein friedliches Miteinander entstehen und wir hoffen sehr, dass die gemeinsamen Vorhaben auf dem Gebiet der Wirtschaft, der Kultur und des Tourismus gelingen. Bundestagsabgeordneter Holger Haibach war bereits Türöffner zu Institutionen wie der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit und der KfW. Der Hochtaunuskreis wird den Prozess auch weiterhin unterstützend begleiten", so Krebs. Mit Sorge sieht Landrat Krebs die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und ist froh über die Projekte, die das Miteinander zwischen Juden und Arabern, zwischen Israelis und Palästinensern im Partnerkreis Gilboa fördern. "Es bleibt Israel zu wünschen, dass das friedliche Miteinander, das zwischen Gilboa und Jenin gelebt wird, auf das gesamte Land und seine Nachbarn ausstrahlt", so Krebs.
* als Bürgermeister gehörten der Delegation an: Horst Burghardt, Friedrichsdorf Thomas Fischer, Glashütten Leonhard Helm, Königstein Klaus Temmen, Kronberg Hans-Georg Brum, Oberursel Marcus Kinkel, Schmitten Dr. Stefan Naas, Steinbach Gregor Sommer, Wehrheim Axel Bangert, Weilrod
Foto (von links nach rechts): Daniel Atar, Landrat Ulrich Krebs, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse |






