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72 Stunden-Aktion auf der Burg Falkenstein: brütende Vögel nicht betroffen


13.05.2009 16:12

Hochtaunuskreis. Als unpassend weist Landrat Ulrich Krebs die Kritik der Königsteiner SPD-Vorsitzenden am Einsatz von Jugendlichen an der Burg Falkenstein im Rahmen der Aktion "72-Stunden - Uns schickt der Himmel" zurück.

 

Den Einsatz der Jugendlichen einerseits zu loben und andererseits den Zeitpunkt der Durchführung zu kritisieren, zeige, wie die SPD-Vorsitzende wirklich zu der Aktion stehe. Selbstverständlich sei der Einsatz der Jugendlichen im Rahmen der Aktion "72 Stunden" für brütende Vögel unschädlich gewesen.
"Die Jugendlichen haben sich nur innerhalb der Burgmauern aufgehalten und dort die Mauern von Moos und Unkraut befreit. Da dort keine Vögel brüteten, konnten sie auch nicht gestört werden", so Landrat Ulrich Krebs. Hinzu komme, dass die Organisatoren das Gebiet mehrere Tage vor der Durchführung der Aktion besichtigt hatten und sich davon überzeugten, dass sich weder brütende noch Nest bauende Vögel im Burghof aufhielten. "Der durch Besucher stark frequentierte Innenbereich der Burg ist wegen der steten Unruhe ohnehin kaum als Nistort für Vögel geeignet", ergänzt Krebs.

 

Die Gruppe J-GCL Königstein habe in den 72-Stunden außergewöhnliches Engagement für die Burg Falkenstein gezeigt. Neben der Reinigung des Mauerwerks strichen die Jugendlichen das Wächterhäuschen und füllten die Treppe mit Kieselsteinen auf.

 

Landrat Krebs dankte den Jugendlichen noch einmal ausdrücklich für ihr ehrenamtliches Engagement zur Erhaltung der Burganlagen.


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