Acht Kindertagesstätten im Hochtaunuskreis werden „Haus der kleinen Forscher“
| 21.11.2011 10:50 |
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Hochtaunuskreis. Acht Kindertagesstätten im Hochtaunuskreis erhalten die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ für ihr Engagement in der frühkindlichen Bildung im mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. „Im Alltag begegnen den ganz Kleinen schon viele spannende Themen, die es zu erforschen gilt. Mit speziellen Experimenten, die die Initiative ‚Haus der kleinen Forscher‘ bereithält, können die Erzieherinnen und Erzieher den Kindern die Phänomene der Natur nahebringen“, erläutert Landrat Ulrich Krebs anlässlich der Urkundenübergabe. Ob aus ihnen die großen Forscher der Zukunft werden, vermag der Landrat nicht zu beurteilen, wichtig sei aber, das Interesse der Kinder in allen Bereichen zu wecken und sie zu ermuntern ihre Umwelt nicht nur zu entdecken, sondern auch zu verstehen. Dabei gehe es darum, zu beobachten, zu vergleichen und Kategorien zu bilden. „Und neben den Erkenntnissen, die die Kinder bei den Experimenten gewinnen, werden durch die Gruppenarbeiten noch die Sozialkompetenz und der Teamgeist gestärkt“, so Krebs.
Am 21. November zeichnet Landrat Krebs den Kindergarten „Bärenhöhle“ in Mönstadt und den Kindergarten „Laubach“ im Bürgerhaus Grävenwiesbach mit dem Titel „Haus der kleinen Forscher“ aus. Am 22. November überreicht Krebs gemeinsam mit Rosemary Tyllack, der Netzwerk-Ansprechpartnerin des „Hauses der kleinen Forscher“ aus Berlin, der Städtischen Kindertagesstätte „Schöne Aussicht“, der Städtischen Kindertagesstätte „Pusteblume“ und der Elterninitiative KEK e.V. (alle Kronberg) im Rathaus Kronberg die Plakette „Haus der kleinen Forscher“.
Darüber hinaus erhalten in den nächsten Wochen der Gemeindekindergarten Arnoldshain „Spatzennest“ sowie die „VzF Kindertagesstätte Mitte“ in Neu Anspach und die städtische Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in Usingen die Auszeichnung.
Der Hochtaunuskreis ist seit Januar 2009 lokaler Netzwerkpartner der Initiative „Haus der kleinen Forscher“. 81 Erzieherinnen und Erzieher aus 51 Kindertagesstätten haben mittlerweile im Hochtaunuskreis an Workshops teilgenommen. Die Auszeichnungen sind zwei Jahre gültig und können danach durch „Forschungsnachweise“ bestätigt werden. Bisher ist nur der Waldkindergarten „Die Fledermäuse“ aus Friedrichsdorf ein „Haus der kleinen Forscher“. Diese Auszeichnung können jedoch alle Kindertagestätten in Deutschland erhalten, die als Mitglied eines lokalen Netzwerks der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ regelmäßig mit den Kindern experimentieren und naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen fest in ihr Angebot einbinden. |






