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Am KFG waren keine Personen unmittelbar in Gefahr


25.01.2011 11:04

Als insgesamt positiv bewerten die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, der Hochtaunuskreis und die Schulleitung des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in einer gemeinsamen Pressemitteilung rückblickend den Einsatz anlässlich eines Ereignisses beim Tag der Offenen Tür am vergangenen Samstag (22. Januar 2011). Ein Schüler hatten während eines Experiments versehentlich eine Mischung hergestellt, die explosiver war als vorgesehen.

Die Schulleitung ließ daraufhin den Chemietrakt sperren , so dass sich keine Personen mehr in den betroffenen Räumen aufhielten. Damit war eine unmittelbare Gefährdung von Menschen ausgeschlossen und der Weg geebnet, dass die herbeigerufenen Einsatzkräfte ihre Arbeit unter besonderen Schutzmaßnahmen ungehindert aufnehmen konnten.

Die gemeinsame Einsatzleitung der Bad Homburger Feuerwehr und des Hochtaunuskreises bezeichnet diese Reaktion der Schulleitung als schnell und besonnen.

Das bei einem Experiment entstandene explosive Gemisch, das durchaus noch erhebliche Schäden in den leeren Räumen hätte verursachen können, ist dann von den Experten des Landeskriminalamtes mit aller Vorsicht entsorgt worden. Hierbei wurde die Gefahreneinschätzung der Feuerwehr umfassend bestätigt.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Evakuierung der gesamten Schule gegeben habe, wie ein Medium gemeldet hat. Eine Evakuierung der Schule ist nach der Räumung des Traktes nicht erforderlich gewesen, da das Zeitfenster für eine Reaktion des Gemischs für die Fachleute sicher berechenbar war.