Besuch in Brüssel: Kreisspitze und Bürgermeister informieren sich über Einflussmöglichkeiten der kommunalen Ebene
| 14.10.2011 10:07 |
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Hochtaunuskreis. „Europa ist ganz nah, europäische Themen betreffen das politische Handeln vor Ort unmittelbar. Daher war es uns wichtig, uns vor Ort in Brüssel über die aktuellen Themen, die die Kommunen betreffen, zu informieren und die Arbeit der Vertretungen der Gebietskörperschaften kennen zu lernen“, so Landrat Ulrich Krebs zum Besuch von Kreisspitze und Bürgermeistern des Hochtaunuskreises in Brüssel. „Nur so können wir uns auch ein Bild von den Einflussmöglichkeiten der Kommunen machen“, berichtet Krebs.
Während des zweitägigen Programms lernten die Teilnehmer die Arbeitsweise und Funktion der Vertretung des Landes Hessen bei der EU, des Ausschusses der Regionen und des Europabüros des Deutschen Städte- und Gemeindebundes kennen. Gespräche über die aktuelle Kohäsionspolitik gaben einen Einblick in das Vorhaben der EU, das wirtschaftliche Wachstum zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung innerhalb der Gemeinschaft zu erhöhen. „Hierbei war es interessant zu erfahren, welche Projekte durch die einzelnen Fonds gefördert werden und wie wir partizipieren können“, erzählt Krebs. Die Energiepolitik der EU wurde den Besuchern aus dem Hochtaunuskreis durch einen Mitarbeiter des EU-Energie-Kommissars Günther Oettinger erläutert. „Die Kommunen spielen bei der Energiewende eine bedeutende Rolle. Als lokale Energieversorger leisten sie einen entscheidenden Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien. Daher ist es wichtig, die Vorstellungen der EU kennen zu lernen“, so Kreisbeigeordneter Uwe Kraft.
„Wir konnten uns einen guten Überblick verschaffen und unsere Kontakte ausbauen. Je besser die Vernetzung desto größer der Nutzen hier vor Ort“, fasst Krebs die Reise zusammen.
Wer sich über europäische Themen informieren möchte oder einen direkten Kontakt nach Brüssel benötigt, den lädt Landrat Krebs ein, sich mit dem Europabüro des Hochtaunuskreises in Verbindung zu setzen. Die Europabeauftragte des Hochtaunuskreises, Natascha Ramadanovic, ist erreichbar unter der Telefonnummer 06172 999-9160 oder per Mail an natascha.ramadanovic@hochtaunuskreis.de.
Foto: Kristoffer Wentz (Vertretung des Landes Hessen bei der EU), Landrat Ulrich Krebs, Erster Stadtrat Peter Vollrath-Kühne, Bürgermeister Hellwig Herber, Bürgermeister Klaus Temmen, Bürgermeister Klaus Hoffmann, Uwe Fink (Büroleiter des Landrats), Kreisbeigeordneter Uwe Kraft, Natascha Ramadanovic (Europabeauftragte des Hochtaunuskreises), Bürgermeister Axel Bangert, Friedrich von Heusinger (Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU), Nicole Spoerhase-Eisel (Vertretung des Landes Hessen bei der EU), Erster Beigeordneter Georg Goik, Bürgermeister Hans-Georg Brum, Bürgermeister Dr. Stefan Naas |






