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Betreuungsangebot der Astrid-Lindgren-Schule erhöht


18.08.2010 10:18

Hochtaunuskreis. Der Hochtaunuskreis hat das Betreuungsangebot an der Astrid-Lindgren-Schule in Usingen zum Schulstart nach den Sommerferien ausgeweitet. "Um dem stetig ansteigenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden, haben wir die Platzanzahl von 90 auf 110 Plätze erhöht", berichtet Landrat Ulrich Krebs. 30 Plätze stehen für die Betreuende Grundschule bis 13.30 Uhr zur Verfügung und 80 Plätze für die hortähnliche Betreuung mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung.

 

Der zusätzliche Raum für die erhöhte Anzahl an Betreuungsplätzen wird in Form eines Modulgebäudes auf dem Gelände der Saalburgschule in Usingen entstehen. Bis zu den Herbstferien sollen die vier zusätzlichen Räume fertig gestellt sein. Um die Zeit zwischen Schuljahresbeginn und Fertigstellung des Modulgebäudes zu überbrücken wurde noch eine kurzfristige Übergangslösung geschaffen. In Absprache mit der Stadt Usingen und der neuen Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Schule, Ulla Stadnik, wird der derzeitige Hausaufgabenraum in der Stadthalle Usingen als Betreuungsraum ausgestattet. Zudem stellt die Schule einen Klassenraum für die Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung. "Es war uns ein großes Anliegen, das Betreuungsangebot auszuweiten, daher haben wir auch sofort für die Übergangslösung stark gemacht", so Usingens Bürgermeister Steffen Wernard. "Damit konnten bereits zum Schuljahresbeginn alle Viertklässler, die vorher eine Absage bekommen hatte, aufgenommen werden", freut sich Wernard.

 

Für das erweiterte Betreuungsangebot wurde zudem eine pädagogische Fachkraft als Leiterin eingestellt. Sie wird ab Oktober ihre Arbeit aufnehmen. Das gesamte Personal für das Betreuungsangebot wird von der kreiseigenen KiT GmbH bereitgestellt und von der Stadt Usingen finanziert.