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| 07.05.2009 13:19 |
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Hochtaunuskreis. Beim Ausbau der Betreuungsangebote in Bad Homburg arbeiten Kreis und Stadt Hand in Hand. Anliegen von Landrat Ulrich Krebs und Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr ist es, eine umfassende und flächendeckende Kinderbetreuung gemäß des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder von 0-10 Jahren für die Kur- und Kreisstadt sicherzustellen. In diesem kontinuierlichen Prozess wollen der Landrat und die Oberbürgermeisterin jetzt das Angebot der Kindertagesstätte Taunusstraße ausweiten. Dazu sind sich Landrat und Oberbürgermeisterin einig, entweder Räume in den bestehenden Gebäuden zu nutzen oder ein Modulgebäude auf dem Gelände am Kreiskrankenhaus aufzustellen. "Der steigenden Nachfrage an Betreuungsplätzen Rechnung tragend, gelingt es uns damit, in absehbarer Zeit 35 bis 40 neue Plätze anbieten zu können", so Landrat Ulrich Krebs. Der Landrat zeigte sich zudem darüber erfreut, dass mit den zusätzlichen Plätzen auch das Angebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochtaunus-Kliniken verbessert werden kann. Die Oberbürgermeisterin erklärt für die Stadt Bad Homburg als Jugendhilfeträgerin, dass es wichtig ist, den Kindern eine qualitativ hochwertige Betreuung zu bieten.
Die Gespräche hierüber nutzten Kreis und Stadt um ein ganzes Paket zur Einrichtung zusätzlicher Betreuungsplätze zu schnüren. So wird der Kreis mit finanzieller Unterstützung der Stadt das Betreuungszentrum an der Friedrich-Ebert-Schule direkt mit den geplanten Baumaßnahmen für die Sanierung und Erweiterung der Schule verknüpfen, die in der zweiten Jahreshälfte 2010 beginnen werden. Damit entsteht in Gonzenheim ein viergruppiges Betreuungszentrum.
Weiterhin haben Landrat und Oberbürgermeisterin verabredet, in den kommenden Haushalten von Kreis und Stadt Mittel für den Bau eines Betreuungszentrums an der Ketteler-Francke-Schule zu veranschlagen. Um das Betreuungszentrum zu errichten sei es aufgrund der beschränkten Grundstücksgröße erforderlich, den so genannten, wirtschaftlich kaum sanierungsfähigen Schustertrakt abzureißen und dessen Klassenräume in einem gemeinsamen Gebäude mit dem Betreuungszentrum zu ersetzen, erläutert Landrat Krebs. Oberbürgermeisterin Dr. Jungherr sagte ihre Hilfe zu, ein geeignetes Ausweichquartier für die auszulagernden Klassen standortnah während der Bauphase zu ermöglichen. Die Baumaßnahme könnte dann nach vorhergehender Bauplanung etwa im Laufe des Jahres 2011 begonnen werden.
Mit Blick auf die Paul-Maar-Schule zeigen sich Krebs und Dr. Jungherr erfreut: "Die Bauarbeiten für das Betreuungszentrum mit Mensa für drei Gruppen sind im Gange. Es kann im Jahr 2010 in Betrieb genommen werden", so der Landrat. Das derzeitige Betreuungsangebot für 60 Kinder findet zurzeit in zwei Pavillons auf dem Schulgelände statt. Dort werden ein warmer Mittagssnack und eine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Bereits ab dem kommenden Schuljahr besteht die Möglichkeit, für rund 50 Kinder pro Tag ein warmes Mittagessen über die Taunus-Menü-Service GmbH anzubieten. Hierzu laufen derzeit Vorgespräche mit der Schule.
Seit April 2009 ist das viergruppige Betreuungszentrum an der Hölderlinschule fertig gestellt und erfreut sich großer Nachfrage. "In enger Abstimmung mit der Schulleitung soll die Platzanzahl auf 120 Kinder erweitert werden. Auch das Personal pro Gruppe wird aufgestockt, so dass der Personalschlüssel erhalten bleibt", tritt Landrat Krebs den Befürchtungen entgegen, dass durch die Aufstockung die Qualität des Betreuungsangebots leide. "Das pädagogische Konzept wird von Schulleitung und Eltern gleichermaßen als überaus gelungen empfunden", berichtet der Landrat.
Landrat und Oberbürgermeisterin bedauern, dass die Errichtung eines Betreuungszentrums mit Mensa an der Landgraf-Ludwig-Schule nicht möglich ist. Dagegen sprächen das kleine Grundstück und das aufgrund des Denkmalschutzes nicht wesentlich veränderbare Schulgebäude. Durch Mittagsessensmöglichkeiten in der Umgebung erweitert der Kreis aber das bestehende Betreuungsangebot ab dem kommenden Schuljahr um ein Modul bis 15.00 Uhr mit Mittagessen.
Ähnlich schwierig wie an der Landgraf-Ludwig-Schule gestaltet sich die bauliche Situation an der Grundschule Dornholzhausen. Lassen doch hier die vorhandenen Flächen die Einrichtung eines Betreuungszentrums nicht zu. Der Landrat und die Oberbürgermeisterin haben vereinbart, hier auch weiter nach externen Möglichkeiten zu suchen, das schon bestehende Betreuungsangebot auszuweiten. Zum Schuljahr 2008/2009 wurde das Betreuungsangebot bereits räumlich erweitert und die Platzzahl konnte dadurch von 35 auf 45 erhöht werden.
Dem Ziel einer flächendeckenden Betreuung kommen Kreis und Stadt mit diesen Maßnahmen ein großes Stück näher. |
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