Cholera-Verdacht: Kontaktpersonen ermittelt
| 23.09.2010 17:32 |
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Hochtaunuskreis. Bei einem Kind aus dem Hochtaunuskreis, das in der vergangenen Nacht an den Begleiterscheinungen einer Brech-Durchfall-Erkrankung in den Städtischen Kliniken Höchst verstarb, liegt der Verdacht auf Cholera vor. Bei Cholera handelt es ich um eine meldepflichtige Infektionskrankheit. Das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises hat gemäß der gesetzlichen Regelungen jeden Verdacht einer meldepflichtigen Infektionskrankheit an die Gesundheitsbehörde des Landes weiterzugeben und hat dies unverzüglich getan.
Das Kind, das gestern Nachmittag erkrankt von einer Auslandsreise zurückkam, wurde über die Notaufnahme der Hochtaunus-Kliniken in die Kinderklinik Höchst gebracht. Fest steht, dass sich das Kind im Ausland angesteckt hat, alle Kontaktpersonen sind ermittelt und unter Quarantäne gestellt.
Bei Cholera handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die fäkal-oral, also durch die Aufnahme der Choleraerreger durch den Mund in den Verdauungstrakt übertragen wird. Solange kein enger Kontakt besteht, ist die Gefahr der Ansteckung gering.
Derzeit wird auf den abschließenden Laborbefund gewartet.
Für Fragen der Bevölkerung hat das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises eine Hotline eingerichtet. Die Nummer lautet 06172 999-9889.
Weitere Informationen über die Krankheit sind auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de und des Hochtaunuskreises www.hochtaunuskreis.de zu finden. |






