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Dritte „Mobile Jugendverkehrsschule“ übergeben


16.06.2009 12:42

Hochtaunuskreis. Die dritte "Mobile Jugendverkehrsschule" hat Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs heute an die Verkehrserzieher übergeben. "Mit dem dritten Fahrzeug steht nun auch im Usinger Land eine 'Mobile Jugendverkehrsschule' bereit. Die Ausstattung der Jugendverkehrsschule im Hochtaunuskreis ist nun komplettiert", berichtet Krebs bei der Schlüsselübergabe. Mit dem Transporter voll Fahrrädern, Leitkegeln, Verkehrszeichen und Infomaterial, kann die Verkehrserziehung an den Grundschulen im Usinger Land nun auch im realen Verkehr durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Grundschule im Weiltal zeigten anlässlich der Übergabe der Mobilen Verkehrsschule auf dem Übungsplatz der Schule ihr Können. Landrat Krebs sprach allen Beteiligten seinen herzlichen Dank für die Schulung der Kinder an den Grundschulen im Hochtaunuskreis aus. Beteiligt sind hieran der regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Hochtaunus mit seinen Verkehrserzieherinnen und -erziehern, die Verkehrswacht Usingen, die Verkehrswacht Obertaunus und die Fachberaterinnen für Verkehrserziehung.

 

Zum Thema Verkehrssicherheit appellierte Krebs an alle Beteiligten, seien es Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger, gerade auch auf die jungen Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen: "Die Kinder müssen das Verhalten im Straßenverkehr erlernen und auch praktisch einüben. Die 'Mobile Jugendverkehrsschule' gewährleistet mit ihren intensiven Übungseinheiten die notwendige Mobilität der Kinder."


Der Hochtaunuskreis hat bereits vor 36 Jahren, 1973, mit der systematischen Verkehrserziehung der Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an Grundschulen begonnen. 1997 startete mit der ersten "Mobilen Jugendverkehrsschule" auch die Übungseinheit des Fahrens im realen Verkehr. 2003 wurde anlässlich des 30. Geburtstages der Jugendverkehrsschule das zweite Fahrzeug übergeben. Der Besuch der Jugendverkehrsschule ist Pflicht für alle Kinder des vierten Schuljahres und fester Bestandteil des allgemeinen Schulunterrichts.
"Nur so lernen die Schulkinder, sich im Straßenverkehr korrekt zu verhalten und die Angst, nicht aber den Respekt, vor großen Verkehrsmitteln zu verlieren", ist sich der Landrat sicher.

 

Der Hochtaunuskreis hat in die Beschaffung der dritten "Mobilen Jugendverkehrsschule" 55.000 Euro investiert. Die Ausstattung des Transporters mit den zehn Fahrrädern, Helmen, Leitkegeln, Verkehrszeichen und Bodenstativen hat zusätzlich 9.000 Euro gekostet. Das Fahrzeug trägt den Schriftzug "Sicherheit für unsere Kinder" -Jugendverkehrsschule des Hochtaunuskreises, und ist mit den Logos des Hochtaunuskreises, des Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) und der Landesverkehrswacht Hessen beklebt.

 

Im Rahmen der Fahrzeugübergabe machte Landrat Krebs noch einmal deutlich, dass der Verkehrsübungsplatz "Wolfsgarten" auch in Zukunft genutzt wird. Nicht alle Grundschulen im Usinger Land verfügten über einen eigens aufgemalten Parcours. Es sind dies die Grundschule an der Wiesenau in Neu-Anspach, die Jürgen-Schumann-Schule in Schmitten- Arnoldshain, die Grundschule Reifenberg in Schmitten, die Limesschule in Wehrheim und die Wiesbachschule in Grävenwiesbach, die weiterhin der Übungsplatz in Usingen nutzten.
Zudem sei an einigen Schulen das Straßenumfeld aufgrund der Topographie nicht für die Übung im Realverkehr geeignet, wie zum Beispiel an der Grundschule Reifenberg.