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Einsatzkräfte üben den Ernstfall: Katastrophenschutzübung im Hochtaunuskreis


02.11.2011 14:41

Hochtaunuskreis. Wenn am kommenden Samstag (5. November) in und um Neu-Anspach und Usingen vermehrt Rettungswagen auf den Straßen zu sehen sind, rund um die alte Dreifeld-Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule Einsatzfahrzeuge stehen und dort geschäftiges Treiben herrscht, dann liegt das daran, dass der Hochtaunuskreis eine Katastrophenschutzübung durchführt.

Die Sporthalle ist dabei eine sogenannte Notfallstation, die nach Vorgabe des Landes Hessen in allen Landkreisen für die medizinischen Sichtung und Erstversorgung bei nuklearen Katastrophen vorgehalten werden muss. „Wir werden mit dieser Übung nun überprüfen, ob die theoretischen Überlegungen in den Katastrophenschutzplänen der Praxis standhalten. Gleichzeitig dokumentieren wir das Zusammenwirken und die Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte“, so Landrat Ulrich Krebs.

An der Übung werden rund 250 Personen, Einsatzkräfte und Statisten, im Zeitraum zwischen 9.00 und 15.00 Uhr teilnehmen.

Die Übung am kommenden Samstag ist Teil der Übungsplanung der Katastrophenschutzeinheiten im Hochtaunuskreis für die Jahre 2009 bis 2015 und wird vom Fachbereich Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz organisiert. 2009 fanden bereits vier Waldbrandübungen im Bereich Usingen statt, 2010 kamen die Einheiten zu zwei Übungen auf dem Truppenübungsplatz in Daaden (Rheinland-Pfalz) zusammen.