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| 03.02.2009 14:26 |
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Hochtaunuskreis. Elf frisch ausgebildete Freiwillige Polizeihelfer stehen ab sofort für den Einsatz im Hochtaunuskreis zur Verfügung. Insgesamt können die Kommunen des Landkreises nun auf 20 Helfer zurückgreifen.
"Wir erhöhen durch den Einsatz Freiwilliger Polizeihelfer das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im Hochtaunuskreis. Nach dem Motto, 'Präsenz zeigen - Beobachten - Melden' unterstützen sie die Polizei bei der täglichen Arbeit und sind sichtbare Ansprechpartner in den Städten und Gemeinden", so Landrat Krebs, der gemeinsam mit Polizeivizepräsident Robert Schäfer und dem Leiter der Polizeidirektion Hochtaunus, Gerhard Budecker, die frisch ausgebildeten Polizeihelfer vorstellte. "Wir haben mit dem Einsatz der freiwilligen Polizeihelfer in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht und begrüßen es, dass sich der Hochtaunuskreis hier weiter engagiert", macht Polizeivizepräsident Schäfer deutlich. "Durch die Ausbildung, die sie in den vergangenen Wochen durchlaufen habe, sind sie von uns auf ihren Einsatz gründlich vorbereitet worden", so Schäfer.
Über 50 Stunden haben die elf ausgewählten Polizeihelfer das Wissen über das Hessische Freiwilligen-Polizeidienst-Gesetze, das Straf-, Strafverfahrens- und Ordnungswidrigkeitenrecht, das Bürgerliche Recht, das Polizeirecht (HSOG) sowie die Abgrenzung zwischen Polizei- und Ordnungsbehören erworben. Einen Erste-Hilfe-Kurs mussten die Teilnehmer ebenfalls absolvieren.
Die freiwilligen Polizeihelfer sind wie folgt auf die Dienststellen aufgeteilt: Bad Homburg: 6
Die Kommunen melden ihren Bedarf an, über den jeweiligen Einsatz entscheidet die Polizei. Freiwillig Polizeihelfer sind u. a. berechtigt, die Identität von Personen festzustellen, Platzverweise auszusprechen, Weisungen im Straßenverkehr zu geben und wirken bei der Erforschung von Ordnungswidrigkeiten mit. "Der Freiwillige Polizeidienst ist unter anderem mit Pfefferspray ausgerüstet, das in Fällen der Notwehr und Nothilfe gebraucht werden darf", erläutert Polizeivizepräsident Schäfer.
Landrat Krebs verwies noch einmal auf die Modalitäten des Freiwilligen Polizeidienstes im Hochtaunuskreis. Nicht die Städte und Gemeinden hätten einzeln eine Vereinbarung mit dem Land unterzeichnet, sondern der Kreis habe dies zentral übernommen. So ist es auch der Hochtaunuskreis, der die Ausbildung der Polizeihelfer finanziere, den Einsatz in der jeweiligen Kommune bekomme er von dieser erstattet.
Freiwillige Polizeihelfer sind maximal 20 Stunden pro Monat im Einsatz und erhalten je Stunde eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 7 Euro. Gerade bei Großveranstaltungen wie dem Laternenfest in Bad Homburg, dem Brunnenfest in Oberursel, dem Burgfest in Königstein und dem Laurentiusmarkt in Usingen unterstützen sie die Polizei. Ferner zeigen sie Präsenz in den Parkanlagen der Kommunen und kommen bei der Regelunge des Verkehrs zum Einsatz. Sie unterstützen die Polizei zudem bei der Verteilung von Präventionsblättern, so z. B. Infoschriften zum Verhalten in der dunklen Jahreszeit. |
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