Fördermittel für Krankenhausneubauten bestätigt
| 04.06.2010 09:50 |
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Hochtaunuskreis. Der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises hat der Aktualisierung der Fördermittelvereinbarung mit dem Land Hessen für die Neubauten der Krankhäuser in Bad Homburg und Usingen zugestimmt. "Die aktualisierte Fördermittelzusage unterstreicht noch einmal die Zusage des Landes zur Beteiligung an den Krankenhausneubauten. Die Fördersumme ist mit 70 Millionen Euro gleich geblieben", so Landrat Krebs. Die Aktualisierung war notwendig geworden, da das Land Hessen den früher geplanten Abbau der Betten in Hessen nicht umsetzen wird. Stattdessen bleiben 395 Betten für Bad Homburg und 100 Betten für Usingen bestehen. "Mit der höheren Bettenzahl können wir die Versorgung der Bevölkerung des Hochtaunuskreises auf die nächsten Jahrzehnte sicherstellen. Zusätzlich soll die Kapazität in der Geriatrie verstärkt und ein neues Angebot in der Palliativmedizin etabliert werden", erläutert Dr. Julia Hefty, Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken gGmbH. Die Reduzierung der Bettenzahl war ursprünglich in die Fördermittelzusage aufgenommen worden, da der Krankenhausrahmenplan des Landes Hessen vorsah, die Planbetten in Krankenhäusern landesweit abzubauen. Von diesem Vorhaben ist das Land aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs an Klinikbetten abgerückt.
Landrat und Geschäftsführung zeigen sich erfreut darüber, dass die Aktualisierung zudem die Zusage beinhaltet, die Fördermittel auch dann zur Verfügung zu stellen, sollten die Krankenhäuser in konventioneller Bauweise ohne ein Public-Private-Partnership gebaut werden müssen.
"Bislang gehen wir von einem Public-Private-Partnership aus. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Variante die wirtschaftlichere ist. Da sich im Laufe des Verfahrens aber noch Änderungen ergeben können, ist die Zusage des Landes besonders wertvoll", so Krebs und Dr. Hefty. Zurzeit werden erste Angebote der fünf Wettbewerbssieger des Teilnehmerwettbewerbs eingeholt. Noch vor der Sommerpause wird eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern die ersten Architekturentwürfe bewerten. "Nach dieser Juryentscheidung werden wir mit einem reduzierten Bieterkreis in die nächsten Phasen, die Konkretisierung der Entwürfe und die Verhandlung der Angebote, einsteigen", so die Klinik-Geschäftsführerin. 2011 soll der Zuschlag erteilt werden, um im selben Jahr mit der Baumaßnahme beginnen zu können. |






