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| 11.04.2011 14:34 |
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Hochtaunuskreis. Wenn Landrat Ulrich Krebs heute gemeinsam mit der Schulgemeinde der Grundschule Falkenstein und den geladenen Gästen Einweihung feiert, gehen fünf Jahre Bauzeit zu Ende. „In dieser Zeit ist an der Schule ein Erweiterungsbau entstanden und der Altbau wurde komplett saniert. Damit haben wir am Standort Falkenstein zum einen den Schülerzahlen Rechnung getragen und darüber hinaus auch die Betreuungsmöglichkeiten ausgeweitet“, berichtet Landrat Ulrich Krebs. Er bedankte sich für die Geduld und Flexibilität der Schulgemeinde, die die Bauarbeiten bei laufendem Schulbetrieb mit getragen hat.
Von September 2006 bis Januar 2008 entstand südlich des bestehenden Altbaus am Scharderhohlweg der Erweiterungsbau mit vier Klassenräumen und den dazugehörigen zwei Differenzierungsräumen, einer Bücherei sowie den kompletten Haustechnikräumen. Zur nun eineinhalbzügigen Grundschule gehört im Erweiterungsbau außerdem ein großzügiges, mit dem Altbau der Schule verbundenes Foyer, das über den neuen südöstlichen Haupteingang erreicht wird. An das Foyer angegliedert ist ein Mehrzweckraum, so dass die beiden Räume zu einer Aula für Veranstaltungen erweitert werden kann. Der technische Ausbau des Erweiterungsbaus entspricht den inzwischen bekannten Standards des Hochtaunuskreises. Er verfügt über eine Regenwassernutzung für die Toilettenspülung, Selbstschlussarmaturen zur Trinkwassereinsparung, Energiesparleuchten, ein intelligentes Heizüberwachungssystem mit Einzelraumregelung sowie einen außenliegenden über die Gebäudeleittechnik gesteuerten Sonnenschutz.
Nachdem der Erweiterungsbau Anfang 2008 fertig gestellt war, wurde mit der Sanierung des Altbaus begonnen. Hier sind neben zwei weiteren Klassenzimmern Räumlichkeiten für den Fachunterricht, wie ein EDV-Raum, Werkraum und Sachkunderaum, geschaffen worden. Zudem entstand ein neuer Verwaltungsbereich für die Schule.
Die Außenanlagen wurden ebenfalls umgestaltet. Der Schulhofbereich erstreckt sich nun über die gesamt Süd-Ostseite des Grundstückes, wobei ein großzügiger Seil-Kletterparcour den nordöstlichen Abschluss des Schulhofbereiches bildet. Zusammen mit den angrenzenden direkt erreichbaren Grünflächen und dem Kleinspielfeld entstand somit eine großzügige Bewegungsfläche für die Grundschüler. Betreten wird die Gesamtanlage über eine neue Freitreppe südlich des Grundstückes.
Der Erweiterungsbau wurde nach den Plänen des Architekten Erwin Dietz gebaut. Nach dessen plötzlichen Tod 2007 waren die Planungen für die Sanierung des Altbaus ins Stocken geraten. Mit dem Büro Neugebauer Architekten + Ingenieure wurde ein neuer Architekt gefunden und beauftragt, der die Baumaßnahmen bis zum Abschluss begleitet hat.
Für den Neubau investierte der Hochtaunuskreis im Rahmen des Schulbauprogramms „Schulen für das 21. Jahrhundert“ rund 3,35 Millionen Euro. Die Kosten für die Sanierung des Altbaus mitsamt der Neugestaltung der Außenanlagen lagen bei rund 3,18 Millionen Euro. |
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