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Grundschule Mammolshain: Betreuungszentrum hat Betrieb aufgenommen


20.01.2011 10:11

Hochtaunuskreis. Zum Jahresbeginn hat die erste hortähnliche Betreuungsgruppe im Betreuungszentrum an der Grundschule Mammolshain nun offiziell ihren Betrieb aufgenommen. 30 Kinder können hier bis 17 Uhr betreut werden und an einem ausgiebigen Ferienprogramm teilnehmen. Als Leitung des Betreuungszentrums wurde die Diplom-Sozialpädagogin Caroline Wölflick eingestellt.

„Mit diesem Angebot können wir nun auch an der kleinsten Schule im Kreis unser Betreuungskonzept umsetzen. Die Schulen werden nach dem Unterricht von Lern- zu Lebensräumen der Kinder. Sie finden neben der Hausaufgabenbetreuung ein abwechslungsreiches Freizeitangebot vor und den Eltern ist die Möglichkeit gegeben, Familie und Beruf zu vereinbaren, in dem sie ihre Kinder gut betreut wissen“, so Landrat Ulrich Krebs.

Das Angebot ist kostenpflichtig und beinhaltet ein warmes Mittagessen. Die Betreuung wird in einzeln abzurechnenden Modulen angeboten, die sich die Erziehungsberechtigten je nach Bedarf zusammenstellen können. Der Hochtaunuskreis ist Träger des Betreuungsangebotes und beauftragt die Kinderbetreuung im Taunus (KiT) GmbH mit der Durchführung.

Landrat Krebs erinnerte im Zusammenhang mit der offiziellen Inbetriebnahme der hortähnlichen Betreuung an die Anfänge der Mittagsbetreuung an der Grundschule Mammolshain, die auf Initiative und durch die Unterstützung des Förderverein Bienenkorb e.V. ins Leben gerufen wurde. So schaffte der Verein Geschirr für die Mittagsversorgung an, organisierte das Essen, das nach wie vor vom Restaurant "Zu den Füchsen" geliefert wird und bringt sich bis heute noch inhaltlich und konzeptionell in Fragen der Nachmittagsbetreuung und der Ferienbetreuung ein.

 

Das Betreuungszentrum ist im renovierten Altbau der Schule untergebracht. Hier stehen die Mensa, ein Bewegungsraum, zwei Betreuungsräume und zwei Differenzierungsräume zur Verfügung. Gemeinsam mit dem neu gebauten Klassentrakt wurde der renovierte Altbau im Dezember 2008 eingeweiht.

 

Für die Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen zahlt die Stadt Königstein an den Kreis eine Investitionspauschale in Höhe von 500.000 Euro für die nun eingerichtete Betreuungsgruppe. Ebenso beteiligt sich die Stadt an den Betriebskosten.