Grundschule Reifenberg: Grundstein für neue Halle gelegt
| 27.06.2010 21:50 |
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Hochtaunuskreis. Gemeinsam mit der Schulgemeinde der Grundschule Reifenberg und zahlreichen Gästen legte Kreisbeigeordneter Uwe Kraft in Vertretung für Landrat Ulrich Krebs den Grundstein für die neue Sporthalle in Schmitten-Niederreifenberg. "Durch den Bau der Sporthalle können nun die Schule wie auch die Vereine ihren Sport in modernen und größeren Räumlichkeiten durchführen", freute sich Kraft.
Mit der Halle entsteht für rund 140 Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte auch eine kleine Mensa. "So verbessern wir auch hier die Betreuung", berichtet Kraft.
Sporthalle und Mensa entstehen auf dem 1.786 m² großen Gelände zwischen Grundschule und Feuerwehrgerätehaus. Da die Halle für den Schul-, wie auch für den Vereinsport genutzt wird, werden zwei separate Eingänge angelegt, die beide in das Foyer der Halle führen. Auf gleicher Ebene liegen Umkleideräume, ein Vereinsraum, Nebenräume und die Mensa. Die sieben Meter hohe Sporthalle erhält zudem eine Galerie, von der aus Zuschauer den Sportlern zusehen können. Über eine Treppe oder den Aufzug gelangen die Sportler dann nach unten in die Zweifeld-Sporthalle. Mit einer Fläche von 22 mal 44 Metern entspricht diese einem Handballfeld. Durch einen Vorhang kann das große Sportfeld in zwei gleichgroße Felder aufgeteilt werden. Dadurch wird die Möglichkeit zwei unterschiedlicher Nutzungen zur gleichen Zeit gegeben. Des Weiteren entsteht auf dieser Ebene ein 60 m2 großer Gymnastikraum. An der Außenfassade wie auch bei den Wänden im Inneren der Sporthalle werden viele Glaselemente verarbeitet, sodass helle und freundliche Räumlichkeiten entstehen. "Durch die große Anzahl an Glasflächen und die geringe Gebäudehöhe passt sich die neue Sporthalle hervorragend dem vorhandenen Landschaftsbild an. Und das trotz der größeren Grundfläche", erläutert Kraft.
Der Hochtaunuskreis plant den Innenausbau der Halle im Winter. Die Fertigstellung ist für den Herbst nächsten Jahres vorgesehen. Insgesamt investiert der Hochtaunuskreis im Rahmen des Schulbauprogramms rund 5 Millionen Euro in den Neubau der Sporthalle mit Schulmensa. Vor dem Baubeginn haben der Landkreis und die Gemeinde Schmitten eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen, in der festgehalten wurde, dass sich die Gemeinde an den Baukosten mit einer Investitionszuweisung in Höhe von 1,5 Millionen Euro beteiligt. Ebenso wurden die schulische und außerschulische Nutzung der Sporthalle und die Aufteilung der Betriebskosten zwischen dem Hochtaunuskreis und Schmitten geregelt.
Die Sporthalle wird nach den Plänen des Architektenbüros hofmann&partner aus Schmitten gebaut.
Anfang Mai erfolgte nach der Entkernung der Abriss der Hochtaunushalle auf deren Gelände. Diese Gelegenheit nutzte das Technische Hilfswerk (THW) Bad Homburg/Oberursel. Vor dem Abriss führte eine Gruppe des THW eine Übung zum Durchbrechen von Wänden und Decken zur Bergung von Verschütteten durch. |






