Grundschule „Am Eichwäldchen“: Erstes Betreuungszentrum im Hochtaunuskreis feiert fünften Geburtstag
| 26.02.2010 11:57 |
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Hochtaunuskreis. Als erstes von mittlerweile 14 Betreuungszentren ging das Betreuungszentrum an der Grundschule "Am Eichwäldchen" vor fünf Jahren an den Start. Landrat Ulrich Krebs nimmt das kleine Jubiläum zum Anlass aufzuzeigen, welchen Beitrag die Betreuungszentren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. "Mit den Betreuungszentren bieten wir den Eltern eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder bis in den späten Nachmittag hinein. Die Kinder profitieren von einem abwechslungsreichen Freizeitangebot und erhalten eine Unterstützung für die Aufgaben im Schulalltag", so der Landrat. "2005 hat der Hochtaunuskreis damit in der Schulkinderbetreuung in Oberursel einen neuen Weg eingeschlagen, den wir seither in allen Kommunen des Kreises gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen vor Ort gehen", so Krebs.
Mit Blick auf das Geburtstagskind Betreuungszentrum "Am Eichwäldchen" äußert sich Oberursels Erster Stadtrat Dieter Rosentreter: "Mit den Betreuungszentren hat der Hochtaunuskreis ein zeitgemäßes und zukunftsweisendes Angebot geschaffen, das den familiären und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre Rechnung trägt. Es war eine gute Entscheidung der städtischen Gremien, diesen Weg mitzugehen." So habe sich in Oberursel der Hortbereich durch die Einrichtung von Gruppen an den verschiedenen Grundschulen mehr als verdreifacht. Insgesamt 5,5 Millionen Euro seien hierfür investiert worden, die jährlichen laufenden Kosten nicht einberechnet, so Rosentreter.
Im Betreuungszentrum der Grundschule "Am Eichwäldchen" knüpft - wie in allen Grundschulen mit Betreuungszentrum - das hortähnliche Angebot zeitlich an den Vormittagsunterricht der Schule an und deckt eine Betreuungszeit bis ca. 17.00 Uhr ab. Zurzeit werden rund 60 Kinder in zwei Hortgruppen betreut und 35 Kinder nutzen das Angebot der Betreuenden Grundschule bis 13.30 Uhr. Das Angebot ist kostenpflichtig und beinhaltet ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitaktivitäten. Diese Angebotspalette wird in einzeln abzurechnenden Modulen angeboten, die sich die Erziehungsberechtigten je nach Bedarf zusammenstellen können. Der Hochtaunuskreis ist Träger des Betreuungsangebotes und beauftragt die Kinderbetreuung im Taunus (KiT) GmbH mit der Durchführung. "Die Betreuungszentren tragen dazu bei, dass die Schulen neben dem Lernraum auch zu einem Lebensraum für Kinder werden, in dem die kindlichen Bedürfnisse aufgegriffen werden", erläutert Landrat Krebs.
Was 2005 in Oberursel begann, soll in den kommenden drei Jahren in allen Städten und Gemeinden des Kreises umgesetzt oder weiter vorangetrieben werden. An fünf der sieben Oberurseler Grundschulen sind bereits Betreuungszentren eingerichtet. Im kommenden Jahr wird das sechste Betreuungszentrum an der Grundschule "Mitte" errichtet. Aber auch in den anderen Hochtaunusstädten und -gemeinden wurde das Konzept der Betreuungszentren erfolgreich umgesetzt. Aufgrund der mit den Städten und Gemeinden geschlossenen Vereinbarungen, wird es bis zum Schuljahr 2012/2013 ein flächendeckendes Angebot mit 23 Betreuungszentren geben.
"Der Bedarf an Nachmittagsbetreuung steigt kontinuierlich und macht unsere Investitionen notwendig", äußert Krebs. Vor diesem Hintergrund werden die Grundschulen im Hochtaunuskreis in enger Kooperation und unter finanzieller Beteiligung der jeweiligen Standortgemeinden mit den Betreuungszentren ausgebaut. Pro inbetriebgenommener Betreuungsgruppe beteiligen sich die Kommunen mit 500.000 Euro. In den Verträgen, die der Hochtaunuskreis mit den Kommunen schließt, sind neben der Finanzierung auch die Gruppenstärke und der Personalschlüssel festgelegt. |






