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Grundschule „Am Sommerberg“: Einweihung des sanierten Altbaus


19.02.2010 10:51

Beginn der Bauarbeiten: März 2009
Fertigstellung: Januar 2010
Einweihung: 20. Februar 2010

Gesamtinvestition: 1,5 Millionen Euro
Schülerzahlen: knapp 200 Schülerinnen und Schüler

 

Hochtaunuskreis. Mit der Einweihung des sanierten Altbaus der Grundschule "Am Sommerberg" in Weilrod-Riedelbach ist erneut ein Kapitel des Schulbauprogramms "Schulen für das 21. Jahrhundert" des Hochtaunuskreises abgeschlossen worden.
Landrat Ulrich Krebs übergab das Gebäude offiziell der Schulgemeinde.
"Mit dem sanierten Gebäudetrakt steht der Schule zum einen eine moderne Hülle zur Verfügung. Zum anderen können durch die neue Raumaufteilung die inhaltlichen Konzepte besser umgesetzt werden, wie der Forscherraum zeigt. So wird das Lernen mit allen Sinnen möglich", fasst Krebs die Vorteile der Neugestaltung zusammen. Die Schule hat jetzt einen Sachkunde- und Werkraum, einen sogenannten Forscherraum und eine Klasse im sanierten Erdgeschoss. Im Untergeschoss wurden zwei Betreuungsräume mit einem separaten Ausgang in die großzügige Freianlage hergestellt und eine ausreichend große Bibliothek eingerichtet. Der Ausgang ins Freie musste auch aus brandschutztechnischen Gründen nachgerüstet werden und dient im Brandfall als zweiter Fluchtweg.

Krebs bedankte sich für die Geduld und Flexibilität der Schulgemeinde, die die Bauarbeiten bei laufendem Schulbetrieb getragen hat. Anfang des Jahres haben Kinder und Lehrkräfte die neuen Räumlichkeiten bezogen.

 

In den zehn Monaten Sanierungszeit wurde der zweistöckige Schultrakt auf den neuesten wärmetechnischen Stand gebracht. Dazu erhielt das Gebäude neben der neuen Außendämmung auch neue Wärmeschutzfenster. Im Inneren wurden die Türen ausgetauscht und die alte Deckenverkleidung durch eine neue, abgehängte Decke ersetzt. Dadurch hat sich die Akustik erheblich verbessert. Auch die Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallation sowie die Beleuchtung sind im Zuge der Bauarbeiten erneuert worden. Weiterhin wurde ein äußerer Sonnenschutz für alle Unterrichtsräume angebracht, der dazu beiträgt, dass auch im sanierten Schultrakt im Sommer bei erträglichen Innenraumtemperaturen Unterricht stattfinden kann. Das gesamte Schulgebäude ist zudem brandschutzrechtlich untersucht und auf den neuesten Stand gebracht worden. So wurden im Garderobengang ein Rauchabzug hergestellt, die vorhandene Brandmeldeanlage erweitert und saniert, sowie Brand- und Rauchschutztüren in Klassenräumen und Fluren ersetzt und ergänzt.

Um eine Verbindung zwischen dem Eingangsbereich des Erweiterungsbau und den hinteren Altbauräumen zu schaffen, die nicht durchs Freie führt, wurde ein marodes Schutzdach abgerissen und durch einen Verbindungsflur ersetzt, der auch als Garderobentrakt dient. Die Schule hat gerade in den letzten Wochen den vor Wind, Regen und Schnee schützenden Verbindungsflur schätzen gelernt.

 

Saniert und umgebaut wurde nach den Plänen des Architekturbüros Neugebauer aus Frankfurt am Main.

 

Krebs verwies anlässlich der Einweihung auf die Synergieeffekte, die zwischen der Grundschule "Am Sommerberg" und der Max-Ernst-Schule bestehen. So werden Mensa und Sporthalle gemeinsam genutzt. "Die Nutzung der Mensa, gerade für Veranstaltungen, wie die Einweihung am heutigen Tag, aber auch zum Mittagessen der Betreuungskinder der Grundschule, hat sich bewährt und steht für das gute Miteinander der kleinen und großen Schülerinnen und Schüler", so Krebs.

 

In der Grundschule "Am Sommerberg" wird seit 1996 eine verlässliche Betreuung von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen angeboten. Für diese "Betreute Grundschule" stellt der Hochtaunuskreis in Kooperation mit der Gemeinde Weilrod Personal und Sachmittel zur Verfügung. Über die Jahre ist die Zahl der betreuten Kinder stetig gewachsen und der Hochtaunuskreis hat die Betreuung mit weiteren Modulen, so auch dem Mittagessen in der Mensa der Max-Ernst-Schule ausgebaut.


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