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Grundschule Mammolshain eingeweiht


15.12.2008 12:53

 

Baubeginn: 12. März 2007

Grundsteinlegung für den Neu- und Erweitungsbau: 10. Mai 2007

Fertigstellung: Juli 2008

Gesamtkosten: 7,2 Mio. Euro inkl. Mensa und Betreuungszentrum

 

 

Hochtaunuskreis. Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs übergab an diesem Wochenende im Rahmen des Schulbauprogramms "Schulen für das 21. Jahrhundert" die Grundschule Mammolshain offiziell an die Schülerinnen, Schüler und Lehrer. "Klein aber fein", bezeichnet Krebs die kleinste Schule des Hochtaunuskreises, "sie trägt jedoch dem dringend notwendigen Raumbedarf der heute 68 Schülerinnen und Schüler Rechnung."

 

Mitten in der Ortschaft angesiedelt, sind auf dem Gelände Alt- und Neubau ansprechend miteinander verbunden worden. In der alten, Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Schule, wäre das Raumprogramm einer modernen Grundschule nicht unterzubringen gewesen. Auch war der Massivpavillon für einen zeitgemäßen Unterricht auf Dauer nicht mehr geeignet. Vor diesem Hintergrund trafen Kreisausschuss und Kreistag die Entscheidung für einen Neubau.

 

Der anstelle des Massivpavillons entstandene lichtdurchflutete Neubau beherbergt vier Klassenräume, zwei Differenzierungsräume, Räumlichkeiten für die Verwaltung, das Lehrerzimmer, einen Nass- und Malraum, einen Mehrzweckraum, Räumlichkeiten für die Bücherei sowie einen EDV-Raum. Der Eingangsbereich, der als Aula genutzt werden kann, bietet ausreichend Platz für schulische Veranstaltungen.

 

Im zweiten Baukörper, in dem Alt- und Neubau zusammengeführt wurden, befindet sich das Betreuungszentrum mit Mensa. Hier stehen ein Bewegungsraum, zwei Betreuungsräume und zwei Differenzierungsräume zur Verfügung.

In den Räumen ist bereits die Betreuende Grundschule mit 27 Kindern untergebracht, die eine Betreuung bis 15.00 Uhr mit Mittagessen anbietet.

Die offizielle Inbetriebnahme der ersten hortähnlichen Gruppe im Betreuungszentrum mit Betreuungszeiten bis 17.00 Uhr und einer Ferienbetreuung ist spätestens zum Schuljahr 2009/2010 vorgesehen.

 

Gebaut wurde die neue Schule nach den Plänen des Architekten Dietmar Schäfer vom Architekturbüro k.r.e.@.team Schäfer aus Bad Homburg v.d. Höhe.

Während der 16 monatigen Bauzeit musste der Schulbetrieb vollständig ausgelagert werden. Die "Containerschule" befand sich in dieser Zeit am Ortsrand. "Die Schulgemeinde musste in dieser Zeit mit einigen Einschränkungen im Schulablauf leben, das Ergebnis entschädigt aber für die Unannehmlichkeiten", ist sich Schuldezernent Krebs sicher.

Einen besonderen Dank richtete Krebs an die Besitzer der Grundstücke auf denen die Container für die Schülerinnen und Schüler errichtet wurden. "So eine Kooperationsbereitschaft ist der Wunsch eines jeden Bauherrn", lies Krebs wissen. Die Grundstückseigentümer hatten dem Kreis ihr Land ohne Pachtzahlungen überlassen.

In seinem Dank schloss der Landrat auch die direkten Nachbarn der Schule ein, die geduldig den Baulärm ertragen haben. "Es ist wichtig, dass gerade eine Grundschule auch räumlich Bestandteil einer Stadt oder Gemeinde bleibt", unterstrich Krebs dabei.

 

Der Landrat verwies abschließend noch auf die zahlreichen weiteren Baumaßnahmen an Schulen im Königsteiner Stadtgebiet. So wurden Altbauten der Grundschule in Falkenstein und die Grundschule Am Kastanienhain saniert und um einen Erweiterungsbau ergänzt.

"Damit haben wir allein an den Grundschulen in Königstein rund 23 Millionen investiert", bilanzierte Krebs.