Gymnasium Oberursel: Grundsteinlegung für Erweiterungsbau
| 29.04.2010 17:00 |
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Hochtaunuskreis. "Es ist die tiefste Baugrube des Schulbauprogramms des Hochtaunuskreises, in der wir heute den Grundstein für den Erweiterungsbau des Gymnasiums Oberursel legen", verkündete Landrat Ulrich Krebs. Gemeinsam mit Schulleiter Wolfgang Köhler und den Schülerinnen und Schüler hat der Hochtaunuskreis vor zahlreichen Gästen auch offiziell den Baufortschritt auf der Baustelle zwischen Berliner Straße, Nassauer Straße und Zeppelinstraße in Oberursel dokumentiert. "45.000 Kubikmeter Erde sind in den vergangenen Monaten ausgebaggert und abtransportiert worden. Heute können wir schon in Ansätzen die Sporthalle erkennen, die hier entsteht", so der Landrat. Der Altbau, der unmittelbar an die Baugrube grenzt, wurde im Rahmen der Bauarbeiten bereits mit rund 500 Kubikmetern Beton unterfangen. Zudem sichern Betonbohrpfähle die U-Bahntrasse und die direkt angrenzende Berliner Straße. "Diese Baugrube fordert Planer und Baufirmen. Aber alles läuft nach Plan", berichtet Krebs.
Neben der Drei-Feld-Sporthalle mit Umkleidetrakt und Tribüne entsteht zur Nassauer Straße hin auf dem circa 14.000 m² großen Gelände eine Tiefgarage mit 114 Stellplätzen. Diese Baugrube ist ebenfalls schon ausgehoben. Hier werden bereits die Fundamente erstellt. Auf der Tiefgarage befindet sich später die Mensa. Der neue Pausenhof erstreckt sich dann von dort über das Dach der 3-Feld-Sporthalle hinweg bis zum Altbau. Darüber hinaus werden im Bereich der jetzigen Lehrerparkplätze an der Zeppelinstraße an den so genannten Schwimmbadbau angrenzend 12 Klassen- und drei Differenzierungsräumen gebaut. "Das Gymnasium Oberursel erfreut sich großer Beliebtheit. Wir unterstützen das pädagogische Konzept mit bilingualem Zweig und musikalischem Schwerpunkt durch die Erweiterungsbauten", hob Krebs hervor.
Gebaut wird nach Plänen des Architekturbüros V-Architekten aus Köln. Die Investitionen für die zweitgrößte Maßnahme im Rahmen des Schulbauprogramms des Hochtaunuskreises liegen bei 57 Millionen Euro. Knapp 17 Millionen davon werden durch das Konjunkturprogramm des Landes finanziert.
Der harte Winter ist auch an dieser Baustelle nicht spurlos vorübergegangen und hat gegenüber den bisherigen Terminplänen einen Verzug von etwa acht Wochen eingebracht. Der Kreis versucht, diesen Rückstand aufzuholen kann aber derzeit nicht ausschließen, dass gewisse Verzögerungen auch auf die Gesamtbauzeit durchschlagen. Die Fertigstellung des unmittelbaren Anbaus an den Altbau im oberen Bereich der Zeppelinstraße soll etwa im Frühjahr 2011 erfolgen, für die restlichen Bereiche wird eine Inbetriebnahme möglichst bis zum Ende des Jahres 2011 angestrebt. |






