Handwerkerstammtisch gut angenommen
| 02.10.2009 09:51 |
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Hochtaunuskreis. Rund 50 Handwerker aus dem Bau- und Ausbauhandwerk sind der Einladung von Landrat Ulrich Krebs und Kreishandwerksmeister Walter Gernhard zum Handwerkerstammtisch gefolgt. "Wir wollen den guten Kontakt zur Kreishandwerkerschaft und den angeschlossenen Betrieben im Hochtaunuskreis noch intensivieren", so Krebs zur Zielsetzung der Veranstaltung.
"Öffentliche Vergabe" war das Thema des ersten Stammtisches. Neben dem Einblick in die zahlreichen Regelungen und Verfahren, die der öffentlichen Hand den Rahmen für ihre Auftragsvergabe setzen, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch, dass sich die Firmen im Hochtaunuskreis an rund 56 Prozent der Öffentlichen Ausschreibungen beteiligten. Bei der freihändigen Vergabe bleiben rund 52 Prozent der Aufträge im Hochtaunuskreis. "Wir würden uns freuen, diesen Anteil noch zu erhöhen", so Krebs. Der Kreis werde prüfen, die Bauvorhaben, wo möglich, in einzelne Gewerke zu unterteilen und somit getrennt auszuschreiben. "Auf der anderen Seite erwarten wir aber auch die Teilnahme an Bieterwettbewerben und bei Angebotseinholungen", so der Landrat. Es sei eine sinnvolle Vorschrift, Vergleichsangebote einzuholen, diesem Wettbewerb müssten sich auch die Unternehmen im Hochtaunuskreis stellen. Kreishandwerksmeister Walter Gernhard überreichte dem Landrat zum Ende des Austauschs eine Liste aller Innungsbetriebe des Bau- und Ausbauhandwerks. "Diese Liste, die auch alle Kommunen im Hochtaunuskreis erhalten, zeigt die Vielfalt unserer Betriebe und wir werden auch die einzelnen speziellen Tätigkeitsfelder der Betriebe noch einmal erfassen. So hat der Hochtaunuskreis bei Angebotsabfragen das ganze Leistungsspektrum der Betriebe parat", erläutert Gernhard. Der Kreishandwerksmeister gab zudem das Angebot weiter, die Innungsmeister als Sachverständige bei Bauabnahmen mit ins Boot zu holen. "Nur durch einen regelmäßigen Austausch können wir Sachverhalte erklären, Fragen beantworten und unsere jeweiligen Anliegen deutlich machen", so Krebs, der, ebenso wie Gernhard ein positives Fazit, aus der Veranstaltung zieht. Der nächste Stammtisch ist im halbjährlichen Rhythmus für Frühjahr 2010 geplant. Der Landrat setzt davon unabhängig seine regelmäßigen Besuche bei den Betrieben fort. |






