Hochtaunuskreis trauert um Nathan Höxter
| 03.05.2011 12:02 |
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Hochtaunuskreis. „Mit großer Trauer nehmen wir den Tod Nathan Höxters zur Kenntnis. Damit verliert der Hochtaunuskreis den Vater der Partnerschaft, einen sehr guten Freund und einen weisen Ratgeber“, so Landrat Ulrich Krebs über den heute Verstorbenen.
Krebs erinnert daran, welche Bedeutung Nathan Höxter für die Partnerschaft mit der Kreis Gilboa in Israel hat: „Ich bewundere Nathan Höxter dafür, dass er die Kraft und den Mut aufgebracht hat, seinen Frieden mit der Geschichte, die ja seine ganz eigene Geschichte war, zu machen. Er, der er das Leid am eigenen Leibe erfahren hat, hat die Aussöhnung gesucht und im Hochtaunuskreis Menschen getroffen, die den Willen hatten, den Vertrauensvorschuss anzunehmen und in unserem Landkreis die Bedeutung der Annäherung mit Israel zu vermitteln“, so Krebs. „Wir werden die Partnerschaft in seinem Sinne weiterführen“, versichert er. „Mit Nathan verlieren wir auch einen persönlichen Freund. Er wird uns als kluger, warmherziger und humorvoller Mensch mit einer großen Lebensleistung unvergessen bleiben“, ergänzt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse. Kreisbeigeordneter Uwe Kraft sieht gerade in den Jugendseminaren das Vermächtnis von Nathan Höxter bewahrt: „Ihm war es ein Anliegen, die Jugend zusammenzubringen und so das friedliche Miteinander zu fördern. Wenn wir unsere Partnerschaft in diesem Sinne fortführen, bleibt auch sein großes Anliegen wach.“ Auch die langjährige Kreistagsvorsitzende Madeleine Funke drückt ihre große Anteilnahme aus: „Uns verband eine tiefe persönliche Freundschaft und wir standen in regelmäßigem Kontakt. Daher bin ich sehr traurig. Die Partnerschaft zwischen den beiden Kreisen wird aber in Erinnerung seines Wirkens und seiner Verdienste weiterhin die Grundlage für ein gemeinsames Miteinander von Israelis und Deutschen sein.“
Als Anerkennung für seine Verdienste erhielt Nathan Höxter am 7. Mai 2008 die Ehrenplakette des Hochtaunuskreises.
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