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Im Landratsamt leuchtet das Friedenslicht aus Bethlehem


15.12.2011 14:27

Hochtaunuskreis. Messdienerinnen und Messdiener aus den Bad Homburger Kirchengemeinden St. Marien, Herz-Jesu und Heilig Kreuz haben auch in diesem Jahr das Friedenslicht aus Bethlehem in das Landratsamt des Hochtaunuskreises gebracht. Mit dieser seit 1986 bestehenden ökumenischen Aktion von Jugendlichen, soll der Weihnachtsfrieden in die Häuser, Kirchen und bewusst auch in die öffentlichen Gebäude der Welt getragen werden.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit bricht die Alltagshektik so richtig aus und wir rennen um noch alles Mögliche zu erledigen. Auch die politischen Gremien müssen noch wichtige Haushaltsentscheidungen treffen und beraten in langen Sitzungen. Ich freue mich, dass wir hier im Landratsamt mit dem Blick auf das Licht von Bethlehem auch einmal inne halten und uns auf die Vorweihnachtszeit und ihre Bedeutung besinnen können“, so Landrat Ulrich Krebs, der die Messdienerinnen und Messdiener um Pfarrer Werner Meuer empfing.

 

In einer Laterne und von vielen kleinen Lichtern umrahmt, brachten die Jugendlichen das Friedenslicht ins Landratsamt. Das Motto der diesjährigen Aktion lautet „Licht verbindet Völker“. „Mit der Weitergabe des Lichtes setzen die Jugendlichen das Zeichen für Frieden in der Welt einzutreten. Diese Sehnsucht nach einer friedlichen Welt verbindet sie mit den Menschen auf der ganzen Welt“, erläutert Pfarrer Meuer den Gedanken der Aktion. In den katholischen Kirchen Bad Homburgs werde das Friedenslicht in diesen Tagen vor Weihnachten und darüber hinaus an den Weihnachtskrippen brennen. Die Kinder werden am Ende der Krippenfeiern eine eigene Kerze erhalten, die sie am Friedenslicht von Bethlehem entzünden und mit nach Hause nehmen können.

 

Friedenslicht von Bethlehem:

Das Friedenslicht wurde am 1. Advent in der Geburtsgrotte von Bethlehem von einem Kind entzündet und über Wien nach Frankfurt am Main gebracht. In der Kirche St. Peter in Ketten in Montabaur wurde es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.