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Jugend-Sinfonie-Orchester Hochtaunus: Probenwoche zur Konzertvorbereitung


17.06.2011 11:46

Hochtaunuskreis. Seit Dienstag proben sie, die 70 jungen Musikerinnen und Musiker des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hochtaunus. „Das Projekt Jugend-Sinfonie-Orchester war im vergangenen Jahr so erfolgreich, dass wir auch in diesem Jahr wieder viele begabte Jugendliche begeistern konnten, ihr Können zum Besten zu geben“, freute sich Landrat Ulrich Krebs bei der Vorstellung der Orchesterbesetzung in Mauloff. Krebs nutzte seinen Besuch auch zur Werbung für die Konzerte am 21. Juni in der St. Marien-Kirche Bad Homburg und am 22. Juni im Hessenpark.

Während des Aufenthalts in Mauloff wird zu einen einzeln nach Instrumentalgruppen und zum anderen als gesamtes Orchester geprobt. Auf dem Programm, das den Titel „Eine Spanische Nacht“ trägt, stehen das „Concierto de Aranjuez“ für Gitarre und Orchester von Joaquin Rodrigo, die Carmen Suite Nr. 1 von Georges Bizet und weitere Werke von Arturo Márquez und Camille Saint-Saëns.

 

Die Mitglieder des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hochtaunus sind zwischen 11 und 20 Jahren alt. Die Auswahl der Orchesterbesetzung fand im Februar 2011 statt, seit April üben die 70 Jugendlichen für sich die ausgewählten Konzertstücke, jetzt gibt es zum Abschluss eine hochkonzentrierte Probenwoche. Die Mitglieder des Orchesters setzten sich zusammen aus Jugendlichen, die bereits im vergangenen Jahr teilgenommen haben, und Neulingen, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sind.

Die Violinen werden von Dimiter Ivanov (Frankfurter Opern- und Museumsorchester) und Stefano Succi (hr-Sinfonieorchester), die Violen von Prof. Jörg Heyer (ehemals hr-Sinfonieorchester und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt), die Celli von Jan Ickert (Theater Erfurt), die Kontrabässe von Peter Schlier (Münchner Rundfunkorchester), die Holzbläser von Ralph Sabow (hr-Sinfonieorchester), die Blechbläser von Martin Herrmann (freischaffender Posaunist) und die Schlagzeuger von Andreas Nowak (Neue Frankfurter Philharmonie) betreut.

Die künstlerische Leitung des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hochtaunus liegt bei Lars Keitel.

 

Konzerte:

Dienstag, 21. Juni, 20 Uhr St. Marien-Kirche Bad Homburg, Mittwoch, 22. Juni, 20 Uhr Hessenpark.

Die Karten sind zum Preis von 15 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Schüler an der Abendkasse erhältlich.

 

Konzertprogramm:

- Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester (Allegro con spirit, Adagio, Allegro gentile)

- Arturo Márquez: Danzon Nr. 2

- Camille Saint-Saëns: Introduktion und Rondo capriccioso Op. 28 für Violine und Orchester

- Georges Bizet: Carmen Suite Nr. 1 (Prélude, Aragonaise, Intermezzo, Séguedille, Les dragons d’Alcala, Les Toréadors)

- Arturo Márquez: Conga del Fuego Nuevo

 

Hintergrund Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung:

 

Die Stiftung wurde 2008 als Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis gegründet. Vorstandsvorsitzender ist Landrat Ulrich Krebs. Ein Kuratorium berät über die inhaltliche Ausgestaltung.

Erklärtes Ziel ist es, Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen durch die Möglichkeiten, die eine Stiftung bietet, aktiv in die Kulturarbeit einzubeziehen. So sollen Zustifter und Unterstützer aus Wirtschaft und Gesellschaft gewonnen werden, um ihre Arbeit nach dem Vorbild von Bürgerstiftungen auf eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu stellen. Ansprechpartner ist Gregor Maier, Leiter des Fachbereiches Kultur im Hochtaunuskreis (Tel. 06172 999-4600 oder gregor.maier@hochtaunuskreis.de). Informationen gibt es unter www.hochtaunuskreis.de/kultur.

 

Namensgeber der Stiftung ist der Gelehrte und Dichter Johann Isaak von Gerning (1767-1837), der dem heutigen Kreisgebiet in besonderer Weise verbunden war. Er ist einer der Väter des Namens „Taunus“ und erwarb sich auf zahlreichen Feldern des kulturellen Lebens - Literatur, bildender Kunst, Geschichte, Altertumskunde, Landeskunde - große Verdienste.