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| 08.06.2011 16:58 |
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Hochtaunuskreis. Bevor der neue Jugendchor Hochtaunus in der kommenden Woche sein Können zum Besten gibt, heißt es üben, üben, üben. Dazu haben sich die 40 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 14 und 25 Jahren unter der Leitung des renommierten Chordirigenten Jan Schumacher und seinem Team im Hofgut Mauloff zu einer Probenwoche eingefunden. „Die Begeisterung, mit der die jungen Sängerinnen und Sänger hier bei der Sache sind, ist ansteckend. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Jugendchor Hochtaunus einen wichtigen Beitrag für die Chorlandschaft im Hochtaunuskreis und für die musikalische Nachwuchsförderung leisten“, so Landrat Ulrich Krebs, Vorstandsvorsitzender der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung - Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis, bei seinem Besuch in Mauloff. Er nutzte die Gelegenheit auch gleich, um eine Einladung zum Konzert in Usingen auszusprechen: „Alle Bürgerinnen und Bürger lade ich herzlich ein, sich beim Konzert in Usingen selbst einen Eindruck von dem hohen Niveau des Chores zu machen.“ Das Konzert findet am Pfingstmontag, 13. Juni, um 20 Uhr in der Ev. Kirche in Usingen, Pfarrgasse 7, statt. Karten können an der Abendkasse (12,-/6,- Euro) erworben werden.
Der Jugendchor Hochtaunus wurde gemeinsam von der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung - Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis, und vom Sängerkreis Hochtaunus ins Leben gerufen. An dem Vorsingen Ende Februar nahmen über 50 Jugendliche teil. 40 begabte Sängerinnen und Sänger wurden danach in den Jugendchor aufgenommen. Vom 7. bis 13. Juni probt der Jugendchor und erarbeitet ein abendfüllendes Programm. Vor dem Konzert in Usingen hat der Jugendchor bereits einen Auftritt im Rahmen der Verleihung der Zelter-Plakette des Hessischen Sängerbundes auf dem Hessentag in Oberursel. Zudem ist am 19. August ein Konzert in der Kirche St. Marien in Bad Homburg geplant, das im Rahmen der „Nacht der Chöre“ des Lions-Clubs Bad Homburg-Weißer Turm stattfinden soll.
Hintergrund Johann-Isaak-von-Gerning - Stiftung:
Die Stiftung wurde 2008 als Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis gegründet. Vorstandsvorsitzender ist Landrat Ulrich Krebs. Ein Kuratorium berät über die inhaltliche Ausgestaltung. Erklärtes Ziel ist es, Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen durch die Möglichkeiten, die eine Stiftung bietet, aktiv in die Kulturarbeit einzubeziehen. So sollen Zustifter und Unterstützer aus Wirtschaft und Gesellschaft gewonnen werden, um ihre Arbeit nach dem Vorbild von Bürgerstiftungen auf eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu stellen. Der Hochtaunuskreis hat das Grundkapital von 560.000,- Euro zur Verfügung gestellt. Ansprechpartner ist Gregor Maier, Leiter des Fachbereiches Kultur im Hochtaunuskreis (Tel. 06172 999-4600 oder gregor.maier@hochtaunuskreis.de). Informationen gibt es unter www.hochtaunuskreis.de/kultur.
Namensgeber der Stiftung ist der Gelehrte und Dichter Johann Isaak von Gerning (1767-1837), der dem heutigen Kreisgebiet in besonderer Weise verbunden war. Er kann als einer der Väter des Namens „Taunus“ gelten. In seinem Lehrgedicht „Die Heilquellen am Taunus“ (1813), das dem Landgrafen von Hessen-Homburg gewidmet ist, unternimmt der Autor eine imaginäre gelehrte Reise durch den Taunus; er trug dadurch wesentlich zur Durchsetzung des Namens „Taunus“ statt der hergebrachten „Höhe“ bei. Gerning erwarb sich auf zahlreichen Feldern des kulturellen Lebens - Literatur, bildender Kunst, Geschichte, Altertumskunde, Landeskunde - große Verdienste.
Das erste größere Projekt, das die Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung verwirklicht hat, war die Gründung des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hochtaunus, das 2010 erstmals zusammentrat. An dieses Engagement der musikalischen Nachwuchsförderung knüpft das neue Projekt des Jugendchors Hochtaunus an.
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