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| 23.03.2011 10:32 |
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Hochtaunus. Die Auswahlverfahren für das Jugend-Sinfonie-Orchester Hochtaunus und den neu gegründeten Jugendchor Hochtaunus sind erfolgreich abgeschlossen. Rund 150 musikbegeisterte Jugendliche haben sich zum Vorsingen und Vorspielen angemeldet. Der Auftritt vor einer sachkundigen Jury war die Voraussetzung für die Teilnahme an einem der beiden Auswahl-Ensembles. Die besten haben es geschafft und sind für dieses Jahr Mitglieder im Jugendchor Hochtaunus beziehungsweise im Jugend-Sinfonie-Orchester. „Der Jugendchor zählt insgesamt 40 Sängerinnen und Sänger im Alter von 14 bis 25 Jahren, im Jugend-Sinfonie-Orchester spielen 70 junge Instrumentalisten, die zwischen elf und 20 Jahre alt sind“, berichtet Landrat Ulrich Krebs, Vorstandsvorsitzende der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung.
Die jungen Musikerinnen und Musiker erhalten in diesen Tagen die Noten, mit denen sie sich auf die Probenwoche im Juni vorbereiten können. Dann wird zusammen mit Berufsmusikern unter der Leitung von Jan Schumacher (Jugendchor) und Lars Keitel (Jugend-Sinfonie-Orchester) intensiv an einem abendfüllenden Programm gearbeitet. Am Ende der Probenphase stehen mehrere Konzerte und öffentliche Auftritte:
Der Jugendchor Hochtaunus tritt zum ersten Mal am Pfingstsonntag, 12. Juni, um 10:30 Uhr im Rahmen der Verleihung der Zelter-Plakette vor großem Publikum auf, und zwar in der Stadthalle in Oberursel während des Hessentages. Ein eigenes Konzert gibt der Chor am Pfingstmontag, 13. Juni, um 20 Uhr in der Evangelischen Laurentiuskirche in Usingen. Und ein drittes Mal wird der Jugendchor Hochtaunus am 19. August im Rahmen der „Nacht der Chöre“ in Bad Homburg zu erleben sein.
Freunde des Jugend-Sinfonie-Orchesters sollten sich folgende Konzerttermine vormerken: Am 21. Juni gibt es ein Konzert in der St. Marien-Kirche in Bad Homburg, und tags darauf, am 22. Juni, ein Open-Air-Konzert im Hessenpark. Beide Konzerte, die um 20 Uhr beginnen, stehen unter dem vielversprechenden Motto „Eine Spanische Nacht“ und bieten Bekanntes und Unbekanntes aus der spanischen und lateinamerikanischen Musik.
„Um diese intensive Arbeit mit den jungen musikalischen Talenten aus dem Hochtaunuskreis zu ermöglichen, sind wir darauf angewiesen, dass beide Projekte eine breite gesellschaftliche Unterstützung erfahren“, betont Krebs, „Daher ist es besonders erfreulich, dass wir bereits einige wichtige Förderer wie beispielsweise die Taunus-Sparkasse, die Frankfurter Volksbank und den Lions-Club Bad Homburg-Weißer Turm gewinnen konnten. Bei diesen Unterstützern bedanke ich mich auch im Namen der Jugendlichen sehr herzlich und hoffe, dass sich diesem guten Beispiel noch weitere Förderer anschließen.“
Hintergrund Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung:
Die Stiftung wurde 2008 als Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis gegründet. Vorstandsvorsitzender ist Landrat Ulrich Krebs. Ein Kuratorium berät über die inhaltliche Ausgestaltung. Erklärtes Ziel ist es, Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen durch die Möglichkeiten, die eine Stiftung bietet, aktiv in die Kulturarbeit einzubeziehen. Der Hochtaunuskreis hat das Grundkapital von 560.000,- Euro zur Verfügung gestellt. Ansprechpartner ist Gregor Maier, Leiter des Fachbereiches Kultur im Hochtaunuskreis (Tel. 06172 999-4600 oder gregor.maier@hochtaunuskreis.de). Informationen gibt es unter www.hochtaunuskreis.de/kultur.
Namensgeber der Stiftung ist der Gelehrte, Dichter, Sammler und Staatsmann Johann Isaak von Gerning (1767-1837), der als einer der Väter des Namens „Taunus“ gelten kann und sich auf zahlreichen Feldern des kulturellen Lebens - Literatur, bildender Kunst, Geschichte, Altertumskunde, Landeskunde - große Verdienste erworben hat.
Das erste größere Projekt, das die Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung verwirklicht hat, war die Gründung des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hochtaunus, das 2010 erstmals zusammentrat. Durch dessen Erfolg angespornt, wird es 2011 außerdem einen Jugendchor geben - ein Projekt der musikalischen Nachwuchsförderung, das die Stiftung gemeinsam mit dem Sängerkreis Hochtaunus realisiert. |
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