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Konjunkturprogramm: Kommunen melden Vorhaben mit Unterstützung des Kreises an


08.05.2009 13:42

 

Hochtaunuskreis. Rund 16,4 Millionen Euro stehen den Kommunen des Hochtaunuskreises aus dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen zur Verfügung. "Die Mittel konnten in voller Höhe ausgeschöpft werden. Alle Anträge der Kommunen sind vom Hochtaunuskreis an die Landestreuhandstelle weitergeleitet worden", berichtet Landrat Ulrich Krebs nach Ablauf der Einreichungsfrist. Der Fachbereich Finanzen des Hochtaunuskreises hat den Städten und Gemeinden bei Fragen rund um die Beantragung der Mittel aus dem Konjunkturprogramm große Unterstützung zukommen lassen.

"Alle beantragten Projekte zusammengenommen, werden 32 % der Mittel für Brandschutz und Sportstätten ausgegeben", erläutert der Landrat. Damit sei der Wunsch des Landes Hessen, diesen beiden Feldern insgesamt 20% zukommen zu lassen, voll und ganz erfüllt. In absoluten Zahlen ausgedrückt werden rund 5,2 Millionen in Brandschutz und Sportstätten investiert.
Ferner planen die Städte und Gemeinden des Kreises 26,7 % der Mittel für den Bau und die Sanierung von Kindertagesstätten einzusetzen, dies entspricht rund 4,4 Millionen Euro. Einen großen Block machen zudem die Straßen aus, hierfür werden 24,6 % der Mittel bzw. 4 Millionen Euro beantragt. Der Rest der angemeldeten Projekte ist als Investitionen in bauliche Maßnahmen der sozialen Infrastruktur (Plätze), in Bürgerhäuser und Verwaltungsgebäude vorgesehen.
"Die Städte und Gemeinden haben eine gute Mischung an sinnvollen Projekten benennen können, so dass das Konjunkturprogramm im Hochtaunuskreis Früchte tragen wird", freut sich Krebs.


Die Städte und Gemeinden waren aufgerufen die vorgesehenen Maßnahmen in ihren Gremien zu beschließen und die Projekte beim Kreis einzureichen. Nach Durchsicht der Unterlagen wurden alle eingegangenen Anträge bereits eine Woche vor der Einreichungsfrist (30. April) an die Landestreuhandstelle weitergeleitet. Die Landestreuhandstelle bearbeitet die Anträge und fertigt dann die Zuschuss- und Darlehensverträge aus.

 

Der Stadt Friedrichsdorf stehen aus dem Konjunkturprogramm 2.286.771 Euro, Glashütten 502.887 Euro, Grävenwiesbach 491.795 Euro, Königstein 1.491.552 Euro, Kronberg 1.652.100 Euro, Neu-Anspach 1.413.346 Euro, Oberursel 4.043.209 Euro, Schmitten 832.536 Euro, Steinbach 935.651 Euro, Usingen 1.253.175 Euro, Wehrheim 880.569 Euro und Weilrod 592.466 Euro zu.
Als Sonderstatusstadt konnte die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe ihre Mittel direkt bei der Landestreuhandstelle abrufen. Ihr stehen 4.871.000 Euro zur Verfügung.