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Kreis warnt vor Herkulesstaude


08.04.2010 13:53

 Hochtaunuskreis. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Uwe Kraft warnt frühzeitig vor der gefährlichen Herkulesstaude, die auch im Kreisgebiet zu finden ist. "Dank der engagierten und frühzeitigen Bekämpfung der Pflanze, auch seitens der Kommunen, hält sich das Aufkommen im Kreis in den letzten Jahren in Grenzen. Dennoch ist äußerste Vorsicht im Umgang mit der Herkulesstaude geboten" so Kraft.

Die Pflanze ist mit kleinen Härchen überzogen, die giftige Stoffe enthalten. Bei Hautkontakt in Verbindung mit den UV-Strahlen des Sonnenlichts, kann es zu verbrennungsähnlichen Hautverletzungen führen.

Im Frühjahr bei Sonnenschein und Wärme entwickelt sich die Pflanze rasant. Im Juni bildeten sich dann die gewaltigen Blütenstängel, die eine Höhe von bis zu vier Meter erreichen können. Die Pflanze ist dann leicht zu erkennen, jedoch für eine effektive Bekämpfung ist zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Jetzt im Frühjahr befinden sich die Knospen der Pflanze dicht unter der Erdoberfläche. An den Stellen, wo die Stauden in den letzen Jahren zu finden war, können die Pflanzen im frühen Wachstumsstadium ausgegraben und so deren Ausbreitung kontrolliert werden. Die Knollen sollten dann auf einer Folie ausgebreitet zum Vertrocknen in die Sonne gelegt werden. "In jedem Fall sollte man sich beim Entfernen der Pflanze schützen, die Gefährlichkeit der Pflanze ist nicht zu unterschätzen", warnt Kraft.

Bei einer chemischen Bekämpfung sollten sich die Bürgerinnen und Bürger an die Kreisverwaltung, Untere Naturschutzbehörde, Telefonnummer 06172 999 6000 oder 6002 wenden.

Weitere Informationen, Notfall-Adressen und Bilder sind auf der Homepage des Hochtaunuskreises unter www.hochtaunuskreis.de mit der Eingabe des Wortes "Herkules" zu finden.


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