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Kreis schafft Voraussetzungen für Betreuungs-zentrum an der Friedrich-Ebert-Schule


10.06.2009 15:32

Hochtaunuskreis. Der Hochtaunuskreis hat seinen Beitrag zur Erweiterung des Betreuungsangebots in Bad Homburg geleistet und den Vertrag mit der Stadt Bad Homburg zur Errichtung eines Betreuungszentrums an der Friedrich-Ebert-Schule in Bad Homburg-Gonzenheim auf den Weg gebracht. Der Kreistag wird in seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden.


"Der Bau eines solchen Betreuungszentrums trägt unserer Erfahrung der letzten Jahre Rechnung, dass der Bedarf an Nachmittagsbetreuung kontinuierlich steigt und die Investition sinnvoll ist", äußert Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs.

So soll an der Friedrich-Ebert-Schule ein Betreuungszentrum mit vier Betreuungsgruppen entstehen. Wie bei der Errichtung von Betreuungszentren an Schulen üblich, zahlt die Stadt für die Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen an den Kreis eine Investitionspauschale in Höhe von 500.000 € pro eingerichteter Gruppe.

 

"Der Hochtaunuskreis wird den Bau des Betreuungszentrums direkt mit den geplanten Baumaßnahmen für die Sanierung und Erweiterung der Schule verknüpfen, die in der zweiten Jahreshälfte 2010 beginnen werden", kündigt Krebs an, verweist aber auf die formal noch ausstehende Entscheidung der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe.


Im Betreuungszentrum wird - wie in allen Grundschulen mit Betreuungszentrum - das hortähnliche Angebot zeitlich an den Vormittagsunterricht der Schule anknüpfen und eine Betreuungszeit bis ca. 17.00 Uhr abdecken. Es ist kostenpflichtig und beinhalten ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitaktivitäten. Diese Angebotspalette wird in einzeln abzurechnenden Modulen angeboten, die sich die Erziehungsberechtigten je nach Bedarf zusammenstellen können.