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Langjährige Kreisbeigeordnete Hubertine Fischer gestorben – Krebs und Gönsch würdigen außergewöhnliches Engagement


15.08.2011 15:35

Hochtaunuskreis. Mit großer Trauer nehmen Landrat Ulrich Krebs und der Vorsitzende des Kreistages des Hochtaunuskreises, Manfred Gönsch, den Tod der langjährigen ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Hubertine Fischer zur Kenntnis. „Mit Hubertine Fischer verliert der Hochtaunuskreis eine überaus engagierte Frau, die sich in ihren vielen Ehrenämtern beharrlich für die Belange ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt hat“, so Krebs und Gönsch. Für Hubertine Fischer sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen dort zu helfen, wo sie gebraucht wurde: sei es in der Mammolshainer Pfarrei, der Kolpingfamilie, in Elternbeiräten und besonders bei der Lebenshilfe und in der Kommunalpolitik. „Hubertine Fischer hat für das gekämpft, was ihr wichtig war. Dabei stand die Sache an sich im Mittelpunkt. Und sie war immer darauf bedacht, andere Menschen in ihre Arbeit einzubinden, da sie wusste, dass Erfolge nur im Team zu erreichen waren“, so Krebs über die Verstorbene. Der Landrat stellte besonders Fischer politisches Engagement als Kreisbeigeordnete in den Mittelpunkt: „Zweimal ist Hubertine Fischer in politisch schwierigen Zeiten bereit gewesen, als ehrenamtliche Erste Kreisbeigeordnete die Geschicke des Kreises in besonderer Verantwortung zu übernehmen.“

 

Hubertine Fischer gehörte von 1982-1989 dem Kreistag des Hochtaunuskreises an und wechselte 1989 in den Kreisausschuss, dessen Mitglied sie bis 2001 war. Von Mai 1993 bis September 1993 übernahm sie erstmals ehrenamtlich den Posten der Ersten Kreisbeigeordneten und wiederholte dies in der Zeit von Oktober 1999 bis Mai 2001.

In ihrer Zeit als Kreistagsabgeordnete engagierte sich Fischer als Mitglied des Schulausschusses (1982-1985) und des Jugendausschusses (1982-1989). Zudem war sie sechzehn Jahre Mitglied der Betriebskommission der Oberurseler Werkstätten für Behinderte und der Kreiskrankenhäuser.

Für ihr Wirken erhielt Hubertine Fischer 1994 den Ehrenbrief des Landes Hessen und 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande.