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| 27.07.2010 11:46 |
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Hochtaunus. Der Limeserlebnispfad Hochtaunus profitiert vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Im April hatten die beteiligten Kommunen im Hochtaunuskreis den Antrag um Aufnahme in das "Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten 2010-14" gestellt, jetzt kam die gute Nachricht aus Berlin: In den Jahren 2013 und 2014 werden jeweils 25.000 Euro für denkmalpflegerische Arbeiten am Limes zur Verfügung gestellt.
"Die Mittel aus dem Konjunkturprogramm fließen direkt in die Sanierung der Wachtturmstellen und dienen dazu, die Königsstrecke des Limes, die quer durch den Taunus läuft, noch besser erlebbar zu machen", kündigt Landrat Ulrich Krebs an. Welche Arbeiten konkret mit den 50.000 Euro gefördert werden, wird in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen entschieden. Der Schwerpunkt liegt dabei, entsprechend dem Antragstext, auf den drei westlichen Streckenabschnitten: Glashütten - Rotes Kreuz (Feldbergkastell), Rotes Kreuz - Sandplacken (Kleinkastell "Altes Jagdhaus") und Sandplacken - Saalburg.
*** Hintergrundinfo Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH: Der Limeserlebnispfad Hochtaunus verläuft entlang des Limesabschnitts zwischen Glashütten und Ober-Mörlen. Der Taunus-Limes mit den zugehörigen römischen Resten ist über weite Strecken besonders gut erhalten und gilt als eine der attraktivsten Abschnitte entlang des über 500 km langen Obergermanisch-Rätischen Limes in Deutschland. Zu den besonderen Höhepunkten zählen die Saalburg als einziges wiederaufgebautes Römerkastell, die Kastelle Feldberg und Kapersburg sowie die Kleinkastelle und Wachttürme, die entlang der Strecke sichtbar sind und erläutert werden. Der Limeserlebnispfad, der insgesamt rund 30 km lang ist, ist sowohl für Wanderer als auch für Fahrradfahrer ausgerichtet.
Pflege, Gestaltung und Vermarktung des Limeserlebnispfades ist Aufgabe der Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH, deren Gesellschafter der Hochtaunuskreis und die Limesanrainer-Kommunen Friedrichsdorf, Glashütten, Oberursel, Schmitten, Wehrheim und seit diesem Jahr Bad Homburg sind. Als nächstes Projekt der Gesellschaft wird der Informationspavillon am Beginn des Weges in Glashütten fertiggestellt. |
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