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Närrisches Gipfeltreffen in den Oberurseler Werkstätten


04.03.2011 13:05

Hochtaunuskreis. Das Närrische Gipfeltreffen der kleinen und großen Tollitäten aus dem Hochtaunuskreis in den Oberurseler Werkstätten für Menschen mit Behinderung gehört schon lange zu den festen Terminen der fünften Jahreszeit. Landrat Ulrich Krebs pflegt diesen schönen Brauch und so verleiht er auch in diesem Jahr den „Orden vom lachenden Feldberg".

 

Seit der Kampagne 1991/1992 treffen sich die närrischen Regentinnen und Regenten alljährlich am Freitag vor Fastnacht in den Oberurseler Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Es ist dies - soweit bekannt und zumindest in dieser Form - die einzige Veranstaltung im Hochtaunuskreis, bei der alle Tollitäten gemeinsam auftreten. Auch die Spitzen der meisten Fastnachtsvereine im Landkreis geben sich mittlerweile hier die Ehre.

 

Aus Bad Homburg kommt in diesem Jahr Prinzessin Sandra I. (den jeweiligen Hofstaat s. Anlage).

Oberursel ist durch sein Kinderprinzenpaar Prinz Bastian I. und Prinzessin Melina I. vertreten. Ebenso repräsentiert Prinz Frederick I. die Hessentagsstadt 2011.

Der Usinger Carneval Verein repräsentiert mit Jens I. Usinger Schützenkönig von Ruhrwasser zu Hausen.

Der TuS Merzhausen e.V. zieht mit Prinzessin Andrea I. und Jugendprinzessin Vera I. in die Werkstatt-Narhalla ein.

 

Die Tollitäten bringen gute Laune und schöne Orden mit und erfreuen das Publikum wie immer mit ausgewählten Programmbeiträge aus den Fremdensitzungen dieser Kampagne (s. Anlage). Auch „DJ Ötzi“ alias Bürgermeister Gregor Sommer (Wehrheim) gibt Hits zum Besten. Für Stimmung und Musik sorgt der Alleinunterhalter Peter Freund. Moderiert wird die Veranstaltung von Landrat Ulrich Krebs.

 

Bei der Premiere des Närrischen Gipfeltreffens im Februar 1992 waren bewusst die Oberurseler Werkstätten als Veranstaltungsort ausgewählt worden, weil der Hochtaunuskreis auch mit den behinderten und nicht behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werkstätten Karneval feiern wollte - dies gilt unverändert.

 

Alle Beteiligten haben Jahr für Jahr noch großen Spaß an dieser besonderen "Fremdensitzung". Die einstmalige, spontane Zustimmung zu dieser Idee hat bei den Karnevalvereinen bis heute angehalten. Der Termin wird, meist schon lange bevor noch die offizielle Einladung abgeschickt ist, ohne besonderen Anstoß in die Programme der Vereine aufgenommen. Auch bei den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oberurseler Werkstätten und den geladenen Gästen ist die Freude an der ungewöhnlichen Veranstaltung ungetrübt.