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Närrisches Gipfeltreffen in den Oberurseler Werkstätten


12.02.2010 13:37

Hochtaunuskreis. Das Närrische Gipfeltreffen der kleinen und großen Tollitäten aus Bad Homburg, Bommersheim, Usingen und Merzhausen in den "Oberurseler Werkstätten für Menschen mit Behinderung" gehört schon lange zu den festen Terminen der fünften Jahreszeit. Landrat Ulrich Krebs pflegt diesen schönen Brauch und so verleiht er auch in diesem Jahr den "Orden vom lachenden Feldberg".

 

Seit der Kampagne 1991/1992 treffen sich die närrischen Regentinnen und Regenten alljährlich am Freitag vor Fastnacht in den Oberurseler Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Es ist dies - soweit bekannt und zumindest in dieser Form - die einzige Veranstaltung im Hochtau-nuskreis, bei der alle Tollitäten gemeinsam auftreten. Auch die Spitzen der meisten Fastnachtsvereine im Landkreis geben sich mittlerweile hier die Ehre.

 

Aus Bad Homburg kommt in diesem Jahr Prinz Dirk I. (den jeweiligen Hofstaat s. Anlage).
Bommersheim ist durch sein Kinderprinzenpaar Prinz Lennard I. und Prinzessin Sandra I. vertreten.
Der Usinger Carneval Verein repräsentiert mit Prinzessin Annegret I.
Der TuS Merzhausen e.V. zieht mit Königin Margret I., Prinz Sebastian I. und Kinderprinzessin Annalena I. in die Werkstatt-Narhalla ein.

 

Die Tollitäten bringen nicht nur gute Laune und schöne Orden mit, sondern auch wie immer ausgewählte und auf das besondere Publikum abgestimmte Programmbeiträge aus den Fremdensitzungen dieser Kampagne (s. Anlage). Auch "Roberto Blanco" alias Bürgermeister Gregor Sommer (Wehrheim) gibt Hits zum Besten. Für Stimmung und Musik sorgt in diesem Jahr der Alleinunterhalter Peter Freund. Moderiert wird die Veranstaltung von Landrat Ulrich Krebs.

Bei der Premiere des Närrischen Gipfeltreffens im Februar 1992 waren bewusst die Oberurseler Werkstätten als Veranstaltungsort ausgewählt worden, weil der Hochtaunuskreis auch mit den behinderten und nicht behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werkstätten Karneval feiern wollte - dies gilt unverändert.

 

Alle Beteiligten haben Jahr für Jahr noch großen Spaß an dieser beson-deren "Fremdensitzung". Die einstmalige, spontane Zustimmung zu dieser Idee hat bei den Karnevalvereinen bis heute angehalten. Der Termin wird, meist schon lange bevor noch die offizielle Einladung abgeschickt ist, ohne besonderen Anstoß in die Programme der Vereine aufgenommen. Auch bei den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oberurseler Werkstätten und den geladenen Gästen ist die Freude an der ungewöhnlichen Veranstaltung ungetrübt.


Anlage: Programm, Hofstaat

Anhang: