Närrisches Gipfeltreffen in den Oberurseler Werkstätten
| 20.02.2009 12:05 |
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Hochtaunuskreis. - Das Närrische Gipfeltreffen der kleinen und großen Tollitäten aus Bad Homburg, Oberursel, Bommersheim, Usingen und Merzhausen in den "Oberurseler Werkstätten für Menschen mit Behinderung" gehört schon lange zu den festen Terminen der fünften Jahreszeit. Landrat Ulrich Krebs pflegt diesen schönen Brauch auch in diesem Jahr. Zu verleihen hat er in diesem Jahr eine neu gestaltete Ausführung des "Ordens vom lachenden Feldberg". Das bunte Prachtstück wurde am 28. Februar 1992 zum ersten Mal verliehen.
Seit der Kampagne 1991/1992 treffen sich die närrischen Regentinnen und Regenten alljährlich am Freitag vor Fastnacht in den Oberurseler Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Es ist dies - so weit bekannt und zumindest in dieser Form - die einzige Veranstaltung im Hochtau-nuskreis, bei der alle Tollitäten gemeinsam auftreten. Auch die Spitzen der meisten Fastnachtsvereine im Landkreis geben sich mittlerweile hier die Ehre.
- Aus Bad Homburg kommt in diesem Jahr Prinzessin Jessica I.
Die Tollitäten bringen nicht nur gute Laune und schöne Orden mit, sondern auch wie immer ausgewählte und auf das besondere Publikum abgestimmte Programmbeiträge aus den Fremdensitzungen dieser Kampagne (s. Anlage). Auch "DJ Ötzi" alias Bürgermeister Gregor Sommer (Wehrheim) gibt Hits zum Besten. Für Stimmung und Musik sorgt in diesem Jahr der Alleinunterhalter Peter Freund. Moderiert wird die Veranstaltung von Gregor Maier, dem Fachbereichsleiter Kultur des Hochtaunuskreises.
Bei der Premiere des Närrischen Gipfeltreffens im Februar 1992 waren bewusst die Oberurseler Werkstätten als Veranstaltungsort ausgewählt worden, weil der Hochtaunuskreis auch mit den behinderten und nicht behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werkstätten Karneval feiern wollte - dies gilt unverändert. Alle Beteiligten haben auch nach über 15 Jahren immer noch großen Spaß an dieser besonderen "Fremdensitzung". Die damalige spontane Zustimmung zu dieser Idee hat bei den Karnevalvereinen bis heute angehalten. Der Termin wird, meist schon lange bevor noch die offizielle Einladung abgeschickt ist, ohne besonderen Anstoß in die Programme der Vereine aufgenommen. Auch bei den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oberurseler Werkstätten und den geladenen Gästen ist die Freude an der ungewöhnlichen Veranstaltung ungetrübt. |






