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| 15.04.2010 15:45 |
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Hochtaunuskreis. Mit der Zustimmung zum Abschluss des Städtebaulichen Vertrags zwischen der Hochtaunus-Kliniken gGmbH und der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe geht der Neubau der Hochtaunus-Kliniken einen weiteren Schritt voran. Der Magistrat der Stadt Bad Homburg hat ebenso wie der Aufsichtsrat der Hochtaunus-Kliniken gGmbH und der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises jüngst diese Zustimmung erteilt. Stadtverordnetenversammlung und Kreistag haben in den kommenden Wochen ebenfalls noch zu entscheiden.
"Der Abschluss des Vertrags bildet die Grundlage für den Bebauungsplan. Diese Grundlage schaffen wir nun mit den Beschlüssen der Gremien. Der Vertrag zeigt, dass Stadt und Kreis beim Neubau der Kliniken an einem Strang ziehen", freut sich Landrat Ulrich Krebs, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hochtaunus-Kliniken gGmbH ist.
Der Städtebauliche Vertrag ist in den vergangenen Monaten in mehreren Gesprächen mit der Stadt verhandelt worden. "Wir haben einerseits eine größtmögliche Flexibilität und Gestaltungsfreiheit erzielt und andererseits den legitimen städtebaulichen Interessen der Stadt in dieser exponierten Lage Rechnung getragen", fasst Krebs das Ergebnis zusammen. "Kreis, Klinik und Stadt werden auf der Grundlage des Vertrags bei diesem wichtigen Projekt auch in Zukunft abgestimmt handeln. So wird die Stadt unter den 19 Mitgliedern des Preisgerichts für die Entscheidung über das PPP-Vergabeverfahren mit zwei Fach- und einem Sachpreisrichter vertreten", stellt Oberbürgermeister Michael Korwisi heraus. Korwisi wies besonders auf die Vereinbarungen zur Fassadengestaltung und zur Aufteilung oberirdischer Stellplatzflächen durch Grünstreifen und Fußwege hin. "Damit stellen wir eine Bebauung sicher, die diesem sensiblen Bereich am Rande unserer Stadt und in der Nähe der touristisch genutzten Regionalparkroute angemessen ist", so der Oberbürgermeister.
Durch den Vertrag ist zudem dafür gesorgt, dass ein in West-Ost-Richtung ausgerichteter Korridor aus klimatischen Gründen freigehalten wird. Ebenso sind Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in Natur und Landschaft aufgenommen.
Ein weiterer Inhalt des Vertrags trägt dem beiderseitigen Interesse an einer gelungenen, einladenden äußeren Gestaltung des Klinikums und den erforderlichen optischen Wegweisungen Rechnung. So sind großflächige Reflektionen der Fassaden in die Umgebung ebenso ausgeschlossen wie grelle und leuchtende Farben.
Auch über anstehende Kosten konnte Einigkeit erzielt werden. So übernimmt die Hochtaunus-Kliniken gGmbH die externen Planungskosten, die der Stadt im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens entstanden sind. Die Kosten, die für den Bau der Anbindung an die Zeppelinstraße anfallen, sind für die Kliniken auf 1.165.000 Euro festgesetzt. Die Differenz zu den tatsächlich entstehenden Kosten trägt die Stadt.
Sobald die Entscheidungen aller Gremien vorliegen, kann die Unterschrift unter den Vertrag erfolgen.
Die Stadt bereitet bereits den nächsten Schritt vor. Laut Oberbürgermeister Korwisi steht der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan auf der Tagesordnung der Magistratssitzung am kommenden Montag.
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Das Akuthaus in Bad Homburg wird 395 Betten (entspricht dem derzeitigen Versorgungsauftrag) haben. Im Neubau der Akutklinik soll eine Privatklinik mit 78 Betten integriert und mittelbar durch die Hochtaunus-Kliniken gGmbH betrieben werden. Ebenso wird ein ambulantes Zentrum mit einer Kurzpflegeeinheit im Klinikneubau entstehen. Der Zuschlag für das PPP-Projekt wird Anfang 2011 erteilt. Die Fertigstellung des Baus ist für Ende 2013 geplant. |
Hochtaunuskreis
- Der Kreisausschuss -
Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
61352 Bad Homburg v.d. Höhe