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| 23.03.2009 16:56 |
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Hochtaunuskreis. Der Frage "Preußen und das Rhein-Main-Gebiet - eine natürliche Verbindung?" geht Professor Dr. Heinz Duchhardt in einem öffentlichen Vortrag am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Landratsamt des Hochtaunuskreises in Bad Homburg nach. "Preußen hat das Gesicht von Taunus und Mainebene stark geprägt. Noch heute können wir diesen Einfluss beim Blick auf das bauliche Gesicht unserer Städte wahrnehmen. Der Vortrag verspricht die Hintergründe dieser Verbindung anschaulich darzulegen", lädt Landrat Ulrich Krebs alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu der Veranstaltung ein.
Mit diesem Vortrag startet sodann auch die Tagung "Preußen in der Rhein-Main-Region. 1866: Annexion als Modernisierung?", die der Hochtaunuskreis gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte vom 26. bis 28. März veranstaltet.
Ausgehend vom "Schicksalsjahr" 1866 beschäftigt sich die Tagung mit den Auswirkungen der Eingliederung großer Teile des heutigen Bundeslandes Hessen, speziell der Region um Rhein, Main und Taunus, in die preußische Monarchie. Betrachtet werden die Deutschen Bundesstaaten Herzogtum Nassau, Freie Stadt Frankfurt, Kurhessen und die ehemalige Landgrafschaft Hessen-Homburg als Teil des Großherzogtums Hessen-Darmstadt.
Die Tagung stößt auf große Resonanz. Über 100 Personen haben sich angemeldet. Für Kurzentschlossene sind noch einige wenige Plätze frei. Informationen und Anmeldung beim Fachbereich Kultur des Hochtaunuskreises (www.hochtaunuskreis.de, Tel. 06172 999-4610). |
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