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| 24.11.2008 17:03 |
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Hochtaunuskreis. Waldbesucher sollten gerade im Winter bei ihren Ausflügen Rücksicht auf wildlebende Tiere und deren Lebensräume nehmen. So appelliert Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Uwe Kraft an die Vernunft der Menschen. "Das Überleben des Wildes vor allem bei Eis und Schnee ist von allgemeinem Interesse. Werden die Tiere jedoch durch Laufen, Radfahren und Reiten abseits der Wege gestört, kann das Überleben stark gefährdet sein", so Kraft.
Wildtiere lebten im Winter von ihren Reserven, erläutert der Umweltdezernent. Sie müssten haushälterisch mit diesen Reserven umgehen, da das minimale Nahrungsangebot sonst nicht zum Überleben ausreiche. Wiederholte Flucht könne zur Schwächung der Wildtiere bis hin zum Tod durch Erschöpfung oder Erfrieren führen. Auf der Flucht durch tiefen Schnee benötige das Schalenwild (z.B. Rothirsch und Reh) schließlich ein Vielfaches dessen an Energie, was es vergleichsweise in anderen Jahreszeiten brauche.
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Hochtaunuskreis
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