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| 12.11.2008 11:47 |
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Hochtaunuskreis. Auf Einladung von Landrat Ulrich Krebs, tagt der Rat der Region am kommenden Freitag in den Räumlichkeiten des Landratsamtes in Bad Homburg. Anstelle großer Debatten zur Verfasstheit der Region in einem Regionalkreis oder Stadtkreis, geht es hier um ganz konkrete Projekte der regionalen Zusammenarbeit im festgelegten gesetzlichen Rahmen. "Die Struktur des Ballungsraumgesetzes und das damit verbundene Prinzip der freiwilligen projektbezogenen Zusammenarbeit hat sich bewährt", so Gastgeber und Rat der Region-Mitglied Krebs.
In der vergangenen Sitzung seien auf Antrag von CDU und FDP die Voraussetzungen und Anforderungen für die geplante Internationale Bauausstellung (IBA) formuliert worden. Der Rat der Region sehe in der IBA eine Chance für die weitere Entwicklung der Region Frankfurt RheinMain und erwarte vom Land Hessen ein klares Bekenntnis zur finanziellen Beteiligung. "Vorrang in der Zusammenarbeit hat für den Rat der Region jedoch der gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die damit verbundene Förderung der Kultur", macht Krebs noch einmal deutlich. Daher habe der Rat der Region die bisher nicht dem Kulturfonds beigetretenen Gebietskörperschaften aufgefordert, ihren Beitritt verbindlich zu erklären. Denn die in dem Kulturfonds angestrebten Meilensteine könnten zu einem wichtigen Bestandteil der geplanten IBA werden, heißt es in dem Beschluss.
In der Sitzung am kommenden Freitag gehe es unter anderem um die Vorstellung des Konzeptes der "Themenwelt Frankfurt RheinMain". Ferner soll über das Sportkonzept der Region berichtet werden, da die integrative Funktion des Sports aufgrund hoher Migrations- und Mobilitätsraten eine besondere Rolle in der Region spielt.
"Unsere Aufgabe als Vertreter im Rat der Region ist es, das Zusammenwachsen der Region in die Wege zu leiten und Maßnahmen zur Erarbeitung eines gemeinsamen Erscheinungsbildes der Region voranzubringen", erläutert Landrat Krebs.
Gespannt ist Krebs auf die Vorstellung des Projektes "Themenwelt Frankfurt RheinMain", das von der Wirtschaftsinitiative Frankfurt RheinMain initiiert wurde und das mit unterschiedlichen Projekten das besondere Image der Region im globalen Wettbewerb hervorheben möchte. "Ich freue mich, wenn aus der Region heraus Initiativen zur Stärkung von Frankfurt RheinMain entstehen. Wir müssen nur darauf achten, dass die angestoßenen Ideen von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden. Nur dann sind sie erfolgreich", so der Landrat des Hochtaunuskreises.
Die Verbundenheit des Hochtaunuskreises mit der RheinMain-Region findet darin Ausdruck, dass nicht nur die Geschäftsstelle des Kulturfonds in den Räumlichkeiten des Landratsamtes untergebracht ist, sondern sich der Hochtaunuskreis auch an allen regionalen Gesellschaften als Gesellschafter beteiligt. |
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