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Richtfest für Betreuungszentrum an der Paul-Maar-Schule


08.09.2009 15:42

Hochtaunuskreis. Knapp sieben Monate nach dem Baubeginn wurde heute das Richtfest für das Betreuungszentrum an der Paul-Maar-Schule im Bad Homburger Stadtteil Ober-Erlenbach mit der Schulgemeinde gefeiert.

"Eine Betreuung bis in den Nachmittag hinein spiegelt die Ansprüche an eine moderne Grundschule wider. Ich bin daher sehr froh, dass wir die Stadt von dem Projekt überzeugen und als Partner gewinnen konnten", so Krebs, der den Wunsch nach einer verlässlichen Nachmittagsbetreuung seitens der Schulgemeinde ernst genommen und vorangetrieben hat. Im Sommer 2008 hatten Stadt und Kreis die Vereinbarung zum Bau des Betreuungszentrums getroffen.

 

Entstehen wird ein zweigeschossiger Bau mit Betreuungs- und Intensivräumen für drei Gruppen mit den dazugehörigen Personalräumen, Lehrerarbeitsräumen, einem Bewegungsraum und der rund 215 m² großen Mensa mit angegliedertem Küchentrakt. Das Betreuungszentrum grenzt mit einem Verbindungsgang an den Altbau der Schule an. Der Abschluss der Bauarbeiten für das Betreuungszentrum wird für den Sommer 2010 erwartet.

 

Mit der Planung und dem Bau des Betreuungszentrums einschließlich Mensa investiert der Hochtaunuskreis im Rahmen des Programms "Schulen für das 21. Jahrhundert" weitere 5,59 Millionen Euro in die Paul-Maar-Schule. Die Stadt Bad Homburg beteiligt sich mit 500.000 Euro je eingerichteter Gruppe an den Baukosten. Gebaut wird nach den Plänen des Architekten Udo Becker aus Friedrichsdorf.

 

Die Paul-Maar-Schule steht seit 2006 im Blickpunkt des Schulbauprogramms des Hochtaunuskreises. Mit dem Zuzug junger Familien nach Ober-Erlenbach stieg die Zahl an Grundschulkindern und damit der Bedarf an Räumlichkeiten. Die Grundschule ist von der Zwei- zur Zweieinhalbzügigkeit ausgebaut worden. Zunächst entstand ein Erweiterungsbau, die Arbeiten hierzu wurden 2007 abgeschlossen. Zehn Klassen- und fünf Differenzierungsräume sind so geschaffen worden. Im Anschluss folgte die Sanierung des Altbaus der Schule. Dieser renovierte Altbau wird den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften in wenigen Wochen wieder zur Verfügung stehen. Hier findet die Verwaltung ein neues Zuhause, ebenso sind im renovierten Altbau ein Nass- und Malraum, die Bibliothek und ein Sachkunderaum zu finden.

 

Aus Mitteln des Konjunkturprogramms wird der Hochtaunuskreis zudem eine Einfeld-Sporthalle bauen. Mit den Bauarbeiten soll noch vor den Herbstferien begonnen werden. Die Sporthalle wird im Schuljahr 2010/2011 in Betrieb gehen. Damit wird dann auch der Bustransfer zu städtischen Großsporthalle ein Ende haben.

"Im nächsten Herbst können wir uns also auf eine große Einweihung aller Gebäude freuen. Auf dem Gelände ist dann eine moderne Grundschule entstanden, die allen Anforderungen an gutes Lernen gerecht wird", gibt Krebs einen abschließenden Ausblick.

Sind alle Maßnahmen fertig gestellt habe der Schulträger innerhalb weniger Jahre zusammengenommen rund 14,39 Millionen Euro in den Schulstandort Ober-Erlenbach investiert.