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Runder Tisch zur Entsorgung der gelben Säcke: Verbesserungen angemahnt


11.03.2010 16:09

Hochtaunuskreis. Zu einem runden Tisch hatte der Hochtaunuskreis in dieser Woche die Vertreter der Kommunen, des Dualen System Deutschlands (DSD) und der Firma Remondis geladen.
Der Kreis unterstützte damit seine ansässigen Kommunen im Kampf gegen nicht abgeholte gelbe Säcke.


"Die Kommunen haben bei der Abholung der gelben Säcke und bei ihrer Ausgabe keine Karten im Spiel, müssen aber den verständlichen Ärger der Bürgerinnen und Bürger entgegen nehmen. Wir haben nun mit den zuständigen Firmen Klartext geredet, dass es so nicht weitergehen darf. Uns ist mit Blick auf unsere Städte und Gemeinden und ihre Bürgerinnen und Bürger daran gelegen, endlich eine Lösung zu finden", so Kreisbeigeordneter Uwe Kraft.

 

In dem Gespräch wurde vereinbart, dass die Grundverteilung der 4,25 Millionen gelben Säcke an alle Haushalte im Hochtaunuskreis in den nächsten Tagen abgeschlossen sein soll. Damit erhält jeder Haushalt mindestens zwei Rollen à 15 Stück.

Zudem teilte Remondis mit, dass die Zahl der Sammelfahrzeuge erhöht wurde und die Fahrer nochmals über die örtlichen Gegebenheiten informiert worden sind. Ebenso wurde eine verbesserte Kommunikation zwischen Remondis und den Kommunen zugesagt worden.
Auch haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Callcenters (Rufnummer 0800-122 32 55) eine erneute Schulung erhalten, um zuverlässig Auskunft geben zu können.

 

Kraft weiß, dass die Kommunen auf die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Vertreter des DSD und der Firma Remondis angewiesen sind. Seit Beginn des Jahres ist Remondis für die Abfuhr der gelben Säcke im Kreisgebiet verantwortlich. Remondis hatte die Ausschreibung der DSD gewonnen. DSD als Auftraggeber wiederum ist für die Sammlung und Verwertung der mit dem Grünen Punkt versehenen Verpackungen zuständig.

In diesem Zusammenhang stellt Kraft klar: "Die Bürgerinnen und Bürger zahlen bei jedem Einkauf einer Ware mit Grünem Punkt die Abholung mit. Die Abholung hat nichts, aber auch gar nichts mit den Müllgebühren der Städte und Gemeinden zu tun. Hier dürfen nicht die Falschen bestraft werden."


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