Zurück auf die Startseite  Einen Newsletter abonnieren.  Diese Seite ausdrucken.   Kontakt aufnehmen.  Schrift verkleinern Schrift vergrößern

Runder Tisch Hospiz- und Palliativarbeit im Hochtaunuskreis


10.03.2009 08:09

Hochtaunuskreis. Auf Einladung von Erstem Kreisbeigeordnetem Dr. Wolfgang Müsse konstituierte sich in der vergangenen Woche der "Runde Tisch Hospiz- und Palliativarbeit im Hochtaunuskreis".
"Der Hospizbewegung in Deutschland ist es zu verdanken, dass sich in der Gesellschaft ein anderes Bild vom Sterben entwickelt hat. Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Mensch am Lebensende neben medizinischer und pflegerischer Begleitung auch eine soziale und spirituelle Begleitung benötigt. Nun gilt es, die Zusammenarbeit der Hospiz- und Palliativdienste zu fördern", so Sozialdezernent Dr. Müsse zur Intension des Runden Tisches.

 

17 Vertreterinnen und Vertreter der ambulanten Hospizdienste, des stationären Hospiz Arche Noah, der Diakonie- und Sozialstationen und niedergelassene Palliativmediziner erörterten und befürworteten den Wunsch und die Erfordernis einer strukturierten Zusammenarbeit im Hochtaunuskreis. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich ehrenamtliche Hospizarbeit und professionelle Versorgung begegnen. So stellten ambulante und stationäre Hospizdienste, Pflegedienste und ärztliche Palliativmediziner ihre Arbeit und die gegenseitigen Erwartungen vor.
"Die Hospizarbeit im Hochtaunuskreis in ihren unterschiedlichen Facetten ist von unschätzbarem Wert. In der nun begonnen Zusammenarbeit aller Beteiligten, ehrenamtlichen und professionellen können wir die Versorgung der Menschen an ihrem Lebensende verbessern", ist Dr. Müsse überzeugt.